Was kommt, wenn das Haus der Begegnung schließt?

Kein Geld mehr vom Land

Das Haus der Begegnung war ein Erfolg. Dennoch wird es geschlossen, denn die Finanzierung des Landes läuft aus. Dann ist kein Geld mehr für die Miete da. Einige Veranstaltungen aus dem Hadebe könnten jedoch noch weiter stattfinden.

HABINGHORST

, 09.10.2014, 17:14 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für die Fortführung der regelmäßigen Gruppentreffen sieht er jedoch optimistisch in die Zukunft. Die Geschäftsstelle des Malteser-Hilfsdienstes in derselben Straße, das Kulturzentrum Agora und das Haus der Selbsthilfegruppe „Von Menschen für Menschen“ zählen zu den neuen Anlaufstellen. Wie es mit dem Stadtteilbüro weiter geht, ist dagegen noch nicht geklärt. Hier hoffe man auf eine Finanzierung für das erste Quartal 2015 durch die Stadt, danach setze man auf Gelder durch die Landesförderung für weitere zwei Jahre, so Peter Lessmann vom Stadtteilbüro. Dass es vom Land weitere 840.000 Euro für zwei Jahre Fortführung der Sozialen Stadt geben wird, ist nach wie vor noch nicht sicher. Nach Auskunft der Stadt gibt es für aber deutliche Signale von der Bezirksregierung.  Zu den Projekten, die dann realisiert werden könnten, zählen zum Beispiel ein Seniorengarten und ein Fassadenprogramm für die Lange Straße. Auch ein neues HaDeBe könnte es geben - allerdings auf jeden Fall unter einer neuen Adresse.

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