Weltkriegsbombe in Bladenhorst sorgte für Sperrung

Erfolgreich entschärft

Zu Verkehrsbehinderungen auf der Straße und im Zugverkehr ist es am Dienstagnachmittag in Castrop-Rauxel kommen. Grund dafür war ein Bombenfund im Ortsteil Bladenhorst. Der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg konnte den Blindgänger erfolgreich entschärfen.

BLADENHORST

, 28.07.2015, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die britische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg lag in fünf Metern Tiefe. Sie ist vom Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg innerhalb von 20 Minuten entschärft worden. 

Auch RE3 und S2 betroffen

Für die Entschärfung wurde der Westring zwischen Schloss Bladenhorst und A42 ab 15.40 Uhr gesperrt. Auch der Bahnverkehr musste für den Zeitraum der Entschärfung gesperrt werden, sodass es zu Verzögerungen im Bahnverkehr der Linien RE3 und S2 kam - etwa für eine halbe Stunde lang. Die Sperrung konnte gegen 16.15 Uhr wieder aufgehoben werden.

Im Einsatz waren die für Castrop-Rauxel zuständige Kampfmittelbeseitigung der Bezirksregierung Arnsberg, die Feuerwehr mit ihrer Abteilung „Bevölkerungsschutz und Kampfmittelbeseitigung“, der Regionalverband Ruhr (RVR) als Waldbesitzer, das Technische Hilfswerk (THW) sowie die Polizei.

Zweite Bombe bereitete keine Probleme

Da die Entschärfung im ländlichen Gebiet stattfand, kam es nicht zu Evakuierungen. Brisant sei der Einsatz nach Aussage Brudeks nicht gewesen. „Das gehört bei uns zum Tagesgeschäft“, so Michael Brudek, Pressesprecher der Feuerwehr Castrop-Rauxel. 

Die Bombe war durch Luftaufnahmen entdeckt worden. Reststücke einer zweiten Weltkriegsbombe konnten die Einsatzkräfte ohne Probleme bergen.

 

Hier gab es Straßensperrungen:

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