Werner Laukel bei Wanderung gestorben

SGV Wanderwart

Der Wanderwart der Castrop-Rauxeler Ortsgruppe des SGV, Werner Laukel, ist tot. Er starb am Sonntag im Alter von nur 62 Jahren plötzlich und unerwartet bei einer Wanderung.

Castrop-Rauxel

23.11.2018, 14:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Karl-Werner Laukel, Wanderwart und Wanderführer beim Sauerländischen Gebirgsverein, verstarb am Sonntag während einer Wanderung.

Karl-Werner Laukel, Wanderwart und Wanderführer beim Sauerländischen Gebirgsverein, verstarb am Sonntag während einer Wanderung. © Tobias Weckenbrock

Zur Trauerfeier und anschließenden Einäscherung am Montag, 26. November, um 10 Uhr in der großen Trauerhalle des Hauptfriedhofs Dortmund, Am Gottesacker 25, lädt der Sauerländische Gebirgsverein alle Mitglieder ein.

Wie SGV-Chef Manfred Pietschmann schreibt, „wollen wir mit einer großen Anzahl unserer Mitglieder dort vertreten sein, um unseren Werner auf seiner letzten Wanderung zu begleiten“. Laukel gehörte dem SGV seit 2004 an und war seit vielen Jahren als Wanderwart aktiv. Pietschmann: „Das Wandern war Werners große Leidenschaft. In all den Jahren seines Wirkens hat er sich um den SGV verdient gemacht. Er war fachkundig und wurde von allen geschätzt.“

Schüler für die Historie der Stadt begeistert

Neben seiner Tätigkeit für den SGV war Werner Laukel auch an anderen Stellen aktiv. So war er seit Jahren Mitorganisator der Geschichts-Rallyes. Diese werden alljährlich vom Arbeitskreis für Stadtgeschichte, der Kulturgemeinde und der Sparkassenstiftung für alle Drittklässler angeboten. Vor den Rallye-Tagen bot Laukel für die Schüler als Vorbereitung Stadtführungen an, um sie für die Historie der Stadt zu begeistern.

„Der plötzliche und unerwartete Tod von Karl-Werner Laukel hat das Team des Stadtarchivs schwer erschüttert“, sagt Archivar Thomas Jasper. Ob durch seine Tätigkeiten im Archiv, als Dozent für die VHS und besonders bei der Geschichtsrallye: „Karl-Werner Laukel, ein profunder Kenner besonders der Castrop-Rauxeler Geschichte, hinterlässt eine Lücke in der historischen Bildungsarbeit dieser Stadt, die nur schwer zu füllen sein wird. Wir verlieren einen verlässlichen Freund, der die ihm gestellten Aufgaben mit großer Leidenschaft und Engagement bewältigte.“

Zur Teilnahme an der Beisetzung treffen sich die SGV-Mitglieder am Montag, 26. November, am Hauptbahnhof und fahren um 8.44 Uhr nach Dortmund. Dort geht es weiter mit der U 47 zum Hauptfriedhof.
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