Coronavirus

Wewole-Stiftung schließt Behinderten-Werkstätten mit 1100 Menschen

Am 21. September hatte man erst wieder geöffnet, jetzt ist wegen Corona wieder Schluss: Die Wewole-Stiftung hat am Montag ihre Behinderten-Werkstätten in Herne und Castrop-Rauxel geschlossen.
Die Wewole-Stiftung betreibt unter anderem im Erin-Park eine große Behinderten-Werkstatt. © Felix Püschner

Die Wewole-Stiftung hat ihre Behinderten-Werkstätten in Herne und Castrop-Rauxel erneut geschlossen. Diese Regelung für alle Werkstattbeschäftigten trat am Montag (19.10.) in Kraft und gilt bis auf weiteres.

Die erneute Schließung sei das Ergebnis einer Sitzung der Leitungskonferenz der Stiftung am Sonntagnachmittag, hieß es in einer Pressemitteilung, die die Stiftung am Montagabend verschickte.

Da Herne seit Tagen zum Risikogebiet gehöre und die Anzahl der infizierten Personen im Umfeld in den vergangenen Tagen stark angestiegen sei, habe man sich auf diese Maßnahme verständigt. Die Werkstätten der Wewole Werken gGmbH hatten nach dem ersten Lockdown erst zum 21. September wieder ihren normalen Betrieb aufgenommen.

Backshop „CAPpuccino“ bleibt geöffnet

Betroffen von der Schließung sind laut Stiftung etwa 1100 Menschen mit Behinderungen, die in Voll- oder Teilzeit in den verschiedenen Wewole-Werkstätten beschäftigt sind. Eine Notbetreuung für Menschen mit Behinderungen, deren Angehörige in Schlüsselpositionen arbeiten oder für die eine Tagesstruktur absolut notwendig ist, werde von der Stiftung angeboten, so heißt es. Dafür sei seit Montag eine Hotline geschaltet unter (02323) 934-101.

Geöffnet bleiben der Hofladen der Wewole an der Nordstraße und die dortige Floristik sowie der Backshop „CAPpuccino“ im Hauptbahnhof Castrop-Rauxel.

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