Wie funktioniert die Arbeit hinter der WLT-Bühne?

Neue Serie

Feuerwehralarm, die Tafel, die Kanalreinigung: Vieles funktioniert, ohne dass wir es bemerken. Doch wie sehen die Abläufe dahinter aus? Unsere Serie "Wie funktioniert eigentlich...?" soll diese Frage klären. Für den zweiten Teil haben wir uns hinter den Kulissen des Westfälischen Landestheaters (WLT) umgeschaut.

von Miriam Instenberg

CASTROP-RAUXEL

, 29.04.2014 / Lesedauer: 2 min

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So funktioniert die Bühnenarbeit am WLT

Als Zuschauer sieht man im Theater immer nur die fertige Bühne: Die Kulisse steht, das Stück kann losgehen. Aber was passiert eigentlich vorher? Wie entsteht das Bühnenbild? Wer denkt es sich aus, wer baut es zusammen, wer stellt es auf die Bühne? Unsere Bilderstrecke zeigt, was hinter den Kulissen des Westfälischen Landestheaters geschieht, bevor das Stück beginnt.
29.04.2014
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Sebastian Jungermann ist seit 2006 Bühnenmeister am Westfälischen Landestheater (WLT) in Castrop-Rauxel und als solcher hauptverantwortlich für alle Fragen rund ums Bühnenbild. Etwa zwei Monate, bevor ein neues Stück Premiere feiern soll, trifft Jungermann sich mit dem Regisseur und seinem Team zur Bauprobe: Dann wird das Bühnenbild, das dem Regisseur vorschwebt, provisorisch aufgebaut. Danach kann die Planung konkreter werden: Welche Teile aus welchen Materialien werden gebraucht und wer kann sie liefern?© Foto: Instenberg
Ein Blick in die Schreinerei, die zum WLT gehört und sich im oberen Teil des Gebäudes befindet. Ein Großteil der Holzarbeiten, die für die Bühnenbilder benötigt werden, werden hier gefertigt. Die Bühnentechniker am WLT stehen bei jedem Stück vor einer besonderen Herausforderung: Als Landesbühne spielt das WLT-Ensemble in Städten, wo es kein eigenes Theater gibt. Deswegen sind die WLT-Stücke den Großteil des Jahres in ganz Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz unterwegs.© Foto: Instenberg
Die Bühnenbilder für die rund 20 Stücke, die am WLT im Bereich des Abendtheaters pro Saison parallel laufen, müssen also nicht nur auf die Bühne des WLT-Studios passen. Sie müssen sowohl in großen Stadthallen als auch in der kleinen Schulaula in Städten im ganzen Land einsetzbar sein. Deswegen gilt es für die Bühnentechniker, Höchst- und Mindestmaße sowie Gewichtsvorgaben einzuhalten. Das Wichtigste: Das Bühnenbild sollte in einen LKW-Container passen - zum besseren Transport.© Foto: Instenberg
Auch eine eigene Malerei gehört zum WLT. Hier werden die Kulissen für die jeweiligen Stücke oft in mühevoller Kleinstarbeit bemalt. Auf dem Bild sind nicht etwa Farbeimer zu sehen, sondern Eimer voller Farbpulver. Damit werden die Kulissen bunt.© Foto: Instenberg
Mit diesen langstieligen Bürsten und Pinseln bemalen die WLT-Mitarbeiter die Kulissen. Nicht alle Stücke im Repertoire des WLT brauchen ein aufwendiges Bühnenbild: Das Bühnenbild für die theaterpädagogischen Stücke, die in Klassenzimmern aufgeführt werden, passt in einen Koffer. Für das Kafka-Stück "Die Verwandlung" werden im Wesentlichen zwei Stühle und mehrere Leinwände benötigt. Es gibt aber auch Stücke wie "Loriots Gesammelte Werke", für dessen 19 Szenen ungefähr das Mobiliar einer kleinen Wohnung gebraucht wird.© Foto: Instenberg
Der Kostümfundus des WLT ist riesig. Nicht für jedes Stück werden alle Kostüme neu geschneidert - oft werfen die Verantwortlichen einen Blick in den eigenen "Kleiderschrank". Allein 30 Lederjacken in allen Farben und Formen hängen dort. Auch die Perücken knüpfen die WLT-Mitarbeiter zum Teil selbst. Im Moment arbeiten die WLT-Schneiderinnen übrigens an den Kostümen für die große Rolling-Stones-Revue beim "Bühne raus"-Festival. Die Entwürfe sind aber noch top secret!© Foto: Instenberg
So sieht ein LKW-Container aus, in dem die Bühnenbilder zwischengelagert und transportiert werden. Dieser hier ist schon fast ausgeladen - er beinhaltet Teile des Bühnenbilds zum Stück "Loriots Gesammelte Werke". Hinten rechts ist die Badewanne aus der berühmten Szene "Herren im Bad" zu sehen. Links lehnt ein Teil der Drehbühne an der LKW-Wand. Das Gestell aus Streben und Stangen wird später mit einer Trennwand in der Mitte auf der Bühne stehen. Während vor der Trennwand das Stück läuft, wird dahinter schon die nächste Szene aufgebaut.© Foto: Instenberg
Das Loriot-Stück besteht aus 19 Szenen - das bedeutet, dass das Bühnenbild sich 18 Mal nacheinander ändert. Eine riesige Herausforderung für die sechs Bühnentechniker, zwei Tontechniker, zwei Beleuchter und zwei Azubis, die zum WLT-Team hinter der Bühne gehören. Die Drehbühne, hier links zu sehen, hilft ihnen dabei, sie zu meistern: Sie wurde extra für das Stück gefertigt und ermöglicht den Aufbau für die nächste Szene, während auf der anderen Seite der Bühne das Stück weiterläuft.© Foto: Instenberg
Es ist voll hinter den Kulissen: 200 Quadratmeter Platz bieten die Räume hinter der Bühne des WLT-Studios ungefähr. Hier werden unter anderem die Kostümschränke untergebracht. In diesem Raum direkt hinter der Bühne steht ein Teil des Mobiliars für "Loriots gesammelte Werke" bereit. Weil hier nicht alle Kulissen und Requisiten Platz finden, hat das WLT noch ein 800 Quadratmeter großes Außenlager in Herne.© Foto: Instenberg
Blick in einen Kostümschrank: Diese Kleidung brauchen die Schauspieler für das Stück "Loriots gesammelte Werke". Die Kostümschränke stehen auf Rollen und werden ebenso wie die Bühnenbilder per LKW hin- und hertransportiert.© Foto: Instenberg
Der Szenenablauf für das Stück "Loriots gesammelte Werke": 19 Szenen, das bedeutet, dass die Bühne 18 Mal umgebaut werden muss. Die Bühnentechniker bauen deswegen die Möbel für die jeweiligen Szenen im Tetris-Stil hinter der Bühne auf: Während das Stück läuft, muss der Umbau schnell gehen.© Foto: Instenberg
Bühnenmeister Sebastian Jungermann ganz allein auf der noch unfertigen Bühne. Die Kinosessel sind Teil einer Szene aus "Loriots gesammelten Werken". Mit dem Mobiliar für das Stück könnte fast eine kleine Wohnung ausgestattet werden.© Foto: Instenberg
Und so sieht die Bühne mit den Kinosesseln später im Stück aus.© Foto: Westfälisches Landestheater
Schlagworte Castrop-Rauxel

Seit Ende des Zweiten Weltkrieges werden im Westfälischen Landestheater (WLT) in Castrop-Rauxel Stücke aufgeführt - pro Jahr gibt es rund 15 Premieren und 70 Aufführungen. Aber was passiert eigentlich, bevor der Vorhang sich hebt? Wie entsteht das Bühnenbild? Wer denkt es sich aus, wer baut es zusammen, wer stellt es auf die Bühne? Unsere Bilderstrecke zeigt, was hinter den Kulissen geschieht.

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So funktioniert die Bühnenarbeit am WLT

Als Zuschauer sieht man im Theater immer nur die fertige Bühne: Die Kulisse steht, das Stück kann losgehen. Aber was passiert eigentlich vorher? Wie entsteht das Bühnenbild? Wer denkt es sich aus, wer baut es zusammen, wer stellt es auf die Bühne? Unsere Bilderstrecke zeigt, was hinter den Kulissen des Westfälischen Landestheaters geschieht, bevor das Stück beginnt.
29.04.2014
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Sebastian Jungermann ist seit 2006 Bühnenmeister am Westfälischen Landestheater (WLT) in Castrop-Rauxel und als solcher hauptverantwortlich für alle Fragen rund ums Bühnenbild. Etwa zwei Monate, bevor ein neues Stück Premiere feiern soll, trifft Jungermann sich mit dem Regisseur und seinem Team zur Bauprobe: Dann wird das Bühnenbild, das dem Regisseur vorschwebt, provisorisch aufgebaut. Danach kann die Planung konkreter werden: Welche Teile aus welchen Materialien werden gebraucht und wer kann sie liefern?© Foto: Instenberg
Ein Blick in die Schreinerei, die zum WLT gehört und sich im oberen Teil des Gebäudes befindet. Ein Großteil der Holzarbeiten, die für die Bühnenbilder benötigt werden, werden hier gefertigt. Die Bühnentechniker am WLT stehen bei jedem Stück vor einer besonderen Herausforderung: Als Landesbühne spielt das WLT-Ensemble in Städten, wo es kein eigenes Theater gibt. Deswegen sind die WLT-Stücke den Großteil des Jahres in ganz Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz unterwegs.© Foto: Instenberg
Die Bühnenbilder für die rund 20 Stücke, die am WLT im Bereich des Abendtheaters pro Saison parallel laufen, müssen also nicht nur auf die Bühne des WLT-Studios passen. Sie müssen sowohl in großen Stadthallen als auch in der kleinen Schulaula in Städten im ganzen Land einsetzbar sein. Deswegen gilt es für die Bühnentechniker, Höchst- und Mindestmaße sowie Gewichtsvorgaben einzuhalten. Das Wichtigste: Das Bühnenbild sollte in einen LKW-Container passen - zum besseren Transport.© Foto: Instenberg
Auch eine eigene Malerei gehört zum WLT. Hier werden die Kulissen für die jeweiligen Stücke oft in mühevoller Kleinstarbeit bemalt. Auf dem Bild sind nicht etwa Farbeimer zu sehen, sondern Eimer voller Farbpulver. Damit werden die Kulissen bunt.© Foto: Instenberg
Mit diesen langstieligen Bürsten und Pinseln bemalen die WLT-Mitarbeiter die Kulissen. Nicht alle Stücke im Repertoire des WLT brauchen ein aufwendiges Bühnenbild: Das Bühnenbild für die theaterpädagogischen Stücke, die in Klassenzimmern aufgeführt werden, passt in einen Koffer. Für das Kafka-Stück "Die Verwandlung" werden im Wesentlichen zwei Stühle und mehrere Leinwände benötigt. Es gibt aber auch Stücke wie "Loriots Gesammelte Werke", für dessen 19 Szenen ungefähr das Mobiliar einer kleinen Wohnung gebraucht wird.© Foto: Instenberg
Der Kostümfundus des WLT ist riesig. Nicht für jedes Stück werden alle Kostüme neu geschneidert - oft werfen die Verantwortlichen einen Blick in den eigenen "Kleiderschrank". Allein 30 Lederjacken in allen Farben und Formen hängen dort. Auch die Perücken knüpfen die WLT-Mitarbeiter zum Teil selbst. Im Moment arbeiten die WLT-Schneiderinnen übrigens an den Kostümen für die große Rolling-Stones-Revue beim "Bühne raus"-Festival. Die Entwürfe sind aber noch top secret!© Foto: Instenberg
So sieht ein LKW-Container aus, in dem die Bühnenbilder zwischengelagert und transportiert werden. Dieser hier ist schon fast ausgeladen - er beinhaltet Teile des Bühnenbilds zum Stück "Loriots Gesammelte Werke". Hinten rechts ist die Badewanne aus der berühmten Szene "Herren im Bad" zu sehen. Links lehnt ein Teil der Drehbühne an der LKW-Wand. Das Gestell aus Streben und Stangen wird später mit einer Trennwand in der Mitte auf der Bühne stehen. Während vor der Trennwand das Stück läuft, wird dahinter schon die nächste Szene aufgebaut.© Foto: Instenberg
Das Loriot-Stück besteht aus 19 Szenen - das bedeutet, dass das Bühnenbild sich 18 Mal nacheinander ändert. Eine riesige Herausforderung für die sechs Bühnentechniker, zwei Tontechniker, zwei Beleuchter und zwei Azubis, die zum WLT-Team hinter der Bühne gehören. Die Drehbühne, hier links zu sehen, hilft ihnen dabei, sie zu meistern: Sie wurde extra für das Stück gefertigt und ermöglicht den Aufbau für die nächste Szene, während auf der anderen Seite der Bühne das Stück weiterläuft.© Foto: Instenberg
Es ist voll hinter den Kulissen: 200 Quadratmeter Platz bieten die Räume hinter der Bühne des WLT-Studios ungefähr. Hier werden unter anderem die Kostümschränke untergebracht. In diesem Raum direkt hinter der Bühne steht ein Teil des Mobiliars für "Loriots gesammelte Werke" bereit. Weil hier nicht alle Kulissen und Requisiten Platz finden, hat das WLT noch ein 800 Quadratmeter großes Außenlager in Herne.© Foto: Instenberg
Blick in einen Kostümschrank: Diese Kleidung brauchen die Schauspieler für das Stück "Loriots gesammelte Werke". Die Kostümschränke stehen auf Rollen und werden ebenso wie die Bühnenbilder per LKW hin- und hertransportiert.© Foto: Instenberg
Der Szenenablauf für das Stück "Loriots gesammelte Werke": 19 Szenen, das bedeutet, dass die Bühne 18 Mal umgebaut werden muss. Die Bühnentechniker bauen deswegen die Möbel für die jeweiligen Szenen im Tetris-Stil hinter der Bühne auf: Während das Stück läuft, muss der Umbau schnell gehen.© Foto: Instenberg
Bühnenmeister Sebastian Jungermann ganz allein auf der noch unfertigen Bühne. Die Kinosessel sind Teil einer Szene aus "Loriots gesammelten Werken". Mit dem Mobiliar für das Stück könnte fast eine kleine Wohnung ausgestattet werden.© Foto: Instenberg
Und so sieht die Bühne mit den Kinosesseln später im Stück aus.© Foto: Westfälisches Landestheater
Schlagworte Castrop-Rauxel

Diese Teile sind bisher erschienen:

Jeden Tag seit 1998 versorgt die Tafel in der Europastadt Menschen, deren Geld nicht zum Sattwerden reicht. 890 Erwachsene und 418 Kinder waren es im Jahr 2012. Wir haben einen Vormittag bei der Caritas-Institution verbracht. Unsere Bilderstrecke zeigt, wie die Lebensmittel zur Tafel und von dort zu den Tafel-Kunden kommen.

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So funktioniert die Tafel in Castrop-Rauxel

Seit 1998 Lebensmittel verteilt die Tafel in Castrop-Rauxel Lebensmittel an bedürftige Bürger. Das Essen wird von den Supermärkten, Bäckereien und Fleischereien gespendet, abgeholt und an den vier Ausgabestellen im Stadtgebiet an Hunderte Tafel-Kunden weiter verteilt. Eine Mammutaufgabe, die ohne ehrenamtliche Helfer nicht zu bewältigen wäre.
23.04.2014
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Mit diesem Bulli und einem weiteren PKW holen die Fahrer der Tafel täglich Lebensmittel von Supermärkten, Bäckereien und Fleischereien ab. Außerdem beliefern sie Menschen, die nicht mehr selbstständig zur Lebensmittelausgabe kommen können.© Foto: Instenberg
Einer der Lebensmittelspender ist der Real-Markt an der Siemensstraße. Hier holen die Fahrer beispielsweise täglich Obst und Gemüse ab und laden das Essen in den Bulli.© Foto: Instenberg
Einer der Lebensmittelspender ist der Real-Markt an der Siemensstraße. Hier holen die Fahrer beispielsweise Obst und Gemüse ab.© Foto: Instenberg
Die Waren werden in den Bulli gepackt, dann geht es zur jeweiligen Ausgabestelle. Davon gibt es vier, verteilt über das Castrop-Rauxeler Stadtgebiet.© Foto: Instenberg
Die Waren werden in den Bulli gepackt, dann geht es zur jeweiligen Ausgabestelle. Davon gibt es vier, verteilt über das Castrop-Rauxeler Stadtgebiet.© Foto: Instenberg
So sieht eine der Lebensmittelkisten aus, die die Tafel-Mitarbeiter an Menschen liefern, die nicht mehr selbst zur Ausgabe kommen können. Zurzeit werden acht Castrop-Rauxeler von Tafel-Fahrern beliefert. Eine solche Wochenration kostet 3,50 Euro.© Foto: Instenberg
Nina Diring (v.l.) koordiniert die Arbeit der Castrop-Rauxeler Tafel. Unterstützung bekommt sie dabei zum Beispiel von Galina Sobolewski, Dorothea Berg und Anja Kass.© Foto: Instenberg
In einem Raum neben der Küche bei der Caritas am Lambertusplatz werden die Lebensmittel bereitgelegt. Wenn die Tafel-Kunden kommen, können sie sich aussuchen, was in den Einkaufskorb wandern soll.© Foto: Instenberg
In einem Raum neben der Küche bei der Caritas am Lambertusplatz werden die Lebensmittel bereitgelegt. Wenn die Tafel-Kunden kommen, können sie sich aussuchen, was in den Einkaufskorb wandern soll.© Foto: Instenberg
Bevor die Lebensmittelausgabe beginnt, türmen sich in dem Raum der Caritas am Lambertusplatz die Lebensmittelspenden. Besonders Obst und Gemüse gibt es viel: Diese Produkte belegen den großen Tisch in der Mitte des Raums.© Foto: Instenberg
Brot ist genug vorhanden: Vier Bäckereien spenden der Tafel regelmäßig Brotwaren.© Foto: Instenberg
Anja Kass fragt den Tafel-Kunden Fred Richter, welche Lebensmittel er mitnehmen möchte. Bei der Lebensmittelausgabe muss es schnell gehen: 50 Kunden warten im Schnitt darauf, mit der wöchentlichen Lebensmittelration versorgt zu werden.© Foto: Instenberg
Das Regal mit den Wurstwaren und Milchprodukten ist nicht so gut gefüllt. Diese Waren werden laut Nina Diring seltener gespendet als Obst und Gemüse. Deswegen sind sie bei den Tafel-Kunden umso begehrter.© Foto: Instenberg
Die Lebensmittel werden sortiert und der Reihe nach an die Tafel-Kunden ausgegeben. Im Jahr 2012 hat die Tafel in Castrop-Rauxel 890 Erwachsene und 418 Kinder versorgt.© Foto: Instenberg
Auch Süßigkeiten und Wurstwaren werden verteilt - allerdings längst nicht so viele wie Obst und Gemüse.© Foto: Instenberg
Die Anzahl der Tafel-Kunden in Castrop-Rauxel ist seit Jahren relativ konstant, sagt Caritas-Koordinatorin Nina Diring. Oft handele es sich um ältere alleinstehende Männer und Frauen oder alleinerziehende Mütter. Manche kämen wöchentlich, manche nur am Ende des Monats - "wenn das Geld alle ist."© Foto: Instenberg
Insgesamt unterstützen mehr als 100 ehrenamtliche Helfer die Arbeit der Tafel in den Castrop-Rauxeler Ortsteilen. Ohne sie würde es nicht gehen: Bei der Vorbereitung der Lebensmittelausgabe spielen sie eine zentrale Rolle, genauso wie beim Verteilen der Lebensmittel selbst.© Foto: Instenberg
Es ist voll im Ausgaberaum am Lambertusplatz: Je eine ehrenamtliche Helferin kümmert sich um einen Tafel-Kunden. Während der Kunde an der Tür wartet, schreitet die Helferin die Lebensmittel-Reihe ab und fragt den Kunden, was sie einpacken soll. Im Schnitt besuchen 50 Tafel-Kunden die Lebensmittelausgabe am Lambertusplatz, die dort mittwochs und freitags stattfindet.© Foto: Instenberg
Wenn die Lebensmittelkörbe sich leeren, wird nachgelegt. Das kommt innerhalb der 60 Minuten, die die Ausgabe am Lambertusplatz dauert, öfter vor.© Foto: Instenberg
Schlagworte Castrop-Rauxel

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