Wie Hanna Bohnekamp auf sich aufmerksam macht

Topmodel-Zweite in Castrop

Fans von "Germany`s next Topmodel" werden den Namen kennen: Hanna Bohnekamp wurde vor fünf Jahren Zweite der fünften Staffel. Seitdem hat sich viel getan im Leben der 23-Jährigen. Beim Fotoshooting in Castrop verrät die Studentin, wie es ihr seit der Teilnahme an der Castingshow von Heidi Klum ergangen ist.

CASTROP

, 23.11.2015 / Lesedauer: 3 min

Der Zylinder ist von 1920. Die junge Frau zählt gerade 23 Jahre. Oder doch lieber einen anderen Hut? Auf jeden Fall soll was über die Haare, dirigiert Sylvio Kühn. Beim Profi-Fotografen ist am Samstag Fotoshooting angesagt. Mit Hanna Bohnekamp, Zweite bei der fünften Staffel von „Germany‘s next Topmodel“.

Mit Castroper Fotografen vernetzt

Ist schon ein bisschen was her, die Staffel lief 2010. Da war Hanna aus Wesel noch Schülerin. Mittlerweile studiert sie in Paderborn evangelische Theologie und Textilgestaltung auf Lehramt. Dass sie am Samstag den Weg in Kühns Fotostudio „The white one“ unter dem Dach der Agentur Red Tree unweit der Lambertuskirche gefunden hat, ist dem Netz zu verdanken.

„Man kennt sich, wir sind alle irgendwie vernetzt“, sagt Hanna. Mit ihr am Start sind Fauve Lex aus Köln – verantwortlich für die Haare und das Make up. Wencke Dittrich aus Witten und Laila Abad aus Köln geben die Assistentinnen. Hier noch ein Armreif, da eine Kette, vielleicht noch ein Pinselstrich in Ocker oder Weiß?

Ein bisschen indianisch kommt das Ganze rüber. Das haben sich die Akteure so ausgedacht und von Aufnahmen in der Vogue entliehen. Sinn und Zweck des Ganzen? Sie wollen auf sich aufmerksam machen. Und mal was Neues bieten. „Lange Haare und Bikini, das kann jede“, lächelt Hanna.

Nach Vizetitel gut verdient

Zwei Jahre nach dem Vizetitel 2010 sei die Post in der Model-Branche richtig gut abgegangen. „Da habe ich gut verdient“, sagt sie. Die damals noch vor dem Abi stand und alles irgendwie unter einen Hut kriegen musste. Danach habe sie nur noch sporadisch gemodelt, aber Riesenspaß hätte ihr das immer bereitet, erzählt sie. Jetzt ist der Fokus aufs Studium gerichtet. Und auf den erfolgreichen Abschluss.

Aber ein bisschen Kratzen an der Tür ist ja auch nicht verkehrt. Der Zylinder stammt übrigens vom Opa von Wencke Dittrich, auch die anderen Accessoires haben ihre eigene Geschichte. Sylvio Kühn lässt den Hut zurechtrücken. Und macht das Licht weicher. Soll ja alles gut werden.

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