Wie Sie der todkranken Alija helfen können

Typisierungsaktion in Castrop-Rauxel

Eine Wohnung in der Nähe des Düsseldorfer Universitätsklinikums hat die Familie der todkranken Alija gefunden. Jetzt möchte die Familie, die vorher in Castrop-Rauxel gewohnt hat, einen nächsten Schritt gehen, um der Dreijährigen so schnell wie möglich ein normales Leben zu ermöglichen. Auch Sie können helfen.

CASTROP-RAUXEL

24.02.2017 / Lesedauer: 2 min

Zusammen mit der Deutschen Knochenmarkspende (DKMS) veranstaltet die Flüchtlingshilfe am Samstag, 11. März, eine Typisierungsaktion, um einen passenden Knochenmarkspender für Alija und andere Erkrankte zu finden. Alija hat die seltene Krankheit Hämophagozytische Lymphohistiozytose (HLH). „Bislang planten wir mit der Spende der Mutter. Hier sind die Übereinstimmungen der Gewebemerkmale genügend, aber nicht optimal“, sagt Catrin Arends von der Flüchtlingshilfe auf Anfrage.

Weil Alija erkrankt ist, musste die für Anfang Februar geplante Knochenmarkstransplantation verschoben werden. Die Wartezeit, bis Alija komplett gesund ist, möchte die Familie jetzt nutzen, im einen geeigneteren Spender zu finden.

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Von 12 bis 18 Uhr können sich Interessierte in der Begegnungsstätte an der Dresdener Straße 24 in Deininghausen typisieren lassen. Dafür müssen sie zwischen 17 und 55 Jahren alt sein, mindestens 50 Kilogramm wiegen und kein starkes Übergewicht haben (der Body Mass Index sollte nicht mehr als 40 betragen). Die Schirmherren sind Bürgermeister Rajko Kravanja, Landtagskandidatin Lisa Kapteinat, der Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe sowie der Bundestagskandidat Michael Breilmann.

Aber nicht nur Spender suchen Flüchtlingshilfe und DKMS, sondern auch Helfer. Dazu gehören Ärzte mit Notfallkoffern, medizinisches Personal, das Blut abnimmt, aber auch Freiwillige, die sich um Schreibarbeiten kümmern oder Plakate verteilen.

Kontakt zur Flüchtlingshilfe
Helfer können sich melden unter Tel. (02305) 353613 oder per E-Mail an

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