Wird die Dortmunder Straße in Frohlinde demnächst zur Großbaustelle?

Verkehr

Radfahrer haben es auf der Dortmunder Straße in Frohlinde nicht leicht. Die Stadt Castrop-Rauxel kennt das Problem. Eine vermeintlich einfache Lösung möchte sie aber nicht umsetzen.

Frohlinde

, 22.09.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wird die Dortmunder Straße in Frohlinde demnächst zur Großbaustelle?

Durch das Parken auf beiden Seiten ist die Situation auf der Dortmunder Straße nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Radfahrer gefährlich. © Fritsch

Wer mit dem Fahrrad von Schwerin aus nach Frohlinde über die Dortmunder Straße fährt, kommt zunächst in Höhe Golfplatz in den Genuss eines Radwegs.

Doch ab der Kreuzung Dortmunder Straße/Vincennesstraße/Wakefieldstraße gibt es keinen Radweg mehr – und zwar auf einem etwa 1 Kilometer langen Stück der Dortmunder Straße bis Kirchlinde.

Für Radfahrer kann das gefährlich werden. Selbst für Autofahrer ist die Dortmunder Straße in Frohlinde schwer einzusehen. Auf beiden Seiten dürfen Autos halb auf der Straße parken.

Darum wird nicht einfach ein Radschutzstreifen errichtet

„Die Situation ist nicht neu, aber als wir damals einen Antrag gestellt haben, dass sich die Situation der Dortmunder Straße verbessern solle, hieß es, dass ein Schutzstreifen für Radfahrer kommen solle“, sagte Frank Steinbach, CDU-Ortsverbandsvorsitzender, im Betriebsausschuss 1.

Der Beigeordnete Michael Eckhardt bestätigte, dass die Stadt Castrop-Rauxel in Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW sei. Wegen eines Problems sei der Radschutzstreifen bislang noch nicht eingerichtet.

„Die Dortmunder Straße ist in einem relativ schlechten Zustand. Wir fangen jetzt ungern an, die Straße abzumarkieren. Das würde im Zuge einer kompletten Fahrbahndeckensanierung erfolgen“, so Eckhardt. Wann es allerdings dazu kommen könnte, stehe noch nicht fest.

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