„Wochenende hat uns motiviert“: Castrop-Rauxeler und ihre FFF-Sommerkongress-Erlebnisse

Fridays for Future

Der große FFF-Sommerkongress mit 1400 Teilnehmern in Dortmund ist Geschichte. Auch junge Menschen aus Castrop-Rauxel waren dabei. Hier erzählen sie, was sie daraus mitnehmen.

Castrop-Rauxel

, 06.08.2019, 07:21 Uhr / Lesedauer: 2 min
„Wochenende hat uns motiviert“: Castrop-Rauxeler und ihre FFF-Sommerkongress-Erlebnisse

Der Sommerkongress von Fridays for Future war auch in der Dortmunder Innenstadt aktiv. Vier Castrop-Rauxeler nahmen am großen Event teil. © Anna Liedtke

Rund 1400 Menschen im Revierpark Wischlingen im Dortmunder Ortsteil Dorstfeld: Zu diesem Sommerkongress der Fridays-for-Future-Bewegung hatten es die Castrop-Rauxeler wahrlich nicht weit. So nahmen auch einige junge Leute von FFF Castrop-Rauxel an diesem riesigen Event teil: Lea Leidig, Anna Liedtke, Celine Wassenberg und Theo Schäfer. Und was hat es ihnen gebracht?

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„Der Sommerkongress hat bei mir vor allem eines bewirkt: Ich habe neue Inspiration und Motivation, um weiterzustreiken!“ Das sagte Celine Wassenberg (17), die für die Ortsgruppe zusammen mit Anna Liedtke und Lea Leidig dabei war. „Denn wir sind wirklich viele Menschen, die alle dasselbe Ziel verfolgen - nämlich eine Zukunft zu haben.“

Viel von Wissenschaftlern gelernt

An den fünf Kongresstagen in Dortmund habe man nicht nur eine „riesige Demonstration“ und 20 verschiedene Aktionen in der Innenstadt veranstaltet, sondern auch viel von Wissenschaftlern und erfahrenen Menschen in dutzenden Workshops gelernt. „Das Inspirierendste waren aber die kleinen Momente“, findet Celine Wassenberg: zum Beispiel das gemeinsame Tanzen im Schlamm oder das Dichten eines neuen Liedes für den Sommerkongress.

„Wochenende hat uns motiviert“: Castrop-Rauxeler und ihre FFF-Sommerkongress-Erlebnisse

Anna Liedtke (l.) und Lilli Meister. © Jacqueline Meyer

„All das“, sagt sie, „lehrte uns vor allem Zusammenhalt - und die Klimakrise ist nur gemeinsam aufzuhalten.“

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Anna Liedtke aus Deininghausen ist ein Jahr älter. Auch sie ist aktiv in der FFF-Ortsgruppe, organisierte schon viele der Freitags-Demos mit. „Der Sommerkongress hat mir gezeigt, dass wir nicht umsonst freitags auf die Straße gehen und viele Jugendliche aus ganz Deutschland das gleiche Ziel verfolgen“, so Anna Liedkte (18) in einer kurzen Bilanz am Montag.

„So schön, dass man sich nie allein gefühlt hat“

Es sei „einfach so schön, dass man sich nie alleine gefühlt hat und immer jemanden hatte, mit dem man reden konnte“. Alle auf dem Kongress seien super freundlich zueinander gewesen. Dazu fand sie, dass die Workshops gut vorbereitet waren. „Und ich habe das Gefühl, dass ich viel gelernt habe.“

Für sie war die große Demo am Freitag der Höhepunkt - und die darauf folgenden rund 20 Aktionen in der Innenstadt. „Aber das ganze Wochenende hat mich und uns als Ortsgruppe aus Castrop motiviert, weiter freitags auf die Straße zu gehen.“

Die Großaktion habe ihr und den anderen Mitgliedern der Gruppe nochmal verdeutlicht: Es lohnt sich. „Und es gibt unglaublich viele andere junge Leute, die etwas verändern wollen.“

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