Wohnbauprojekt neben der Schönstatt-Kapelle startet jetzt durch

Neubauprojekt

Eigentlich sollte das Wohnbauprojekt neben der Schönstatt-Kapelle schon fertig sein. Aber es hat lange gedauert, bis alles in trockenen Tüchern war.

Frohlinde

, 12.04.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wohnbauprojekt neben der Schönstatt-Kapelle startet jetzt durch

In 14 Tagen soll das Wohnbauprojekt neben dem Schönstatt-Zentrum aus dem Kellergeschoss heraus sein. © Volker Engel

Lange hat es gedauert, jetzt geht es voran. In 14 Tagen etwa, schätzt Josef Wefringhaus, der zur Bauherren-Gemeinschaft gehört, „kommen wir aus dem Kellergeschoss heraus.“ Es geht nach wie vor um das Wohnbauprojekt „Wohnen an der Kapelle“ in Frohlinde, das erstmals 2014 mit einer Bauvoranfrage an die Stadt herangetragen worden ist.

Im Mittelpunkt steht die Errichtung von 18 bis 20 barrierefreien Wohnungen, gedacht für Senioren, aber nicht ausschließlich für sie vorgesehen. Im Sommer dieses Jahres, sagt Wefringhaus, könnte Richtfest gefeiert werden - wenn alles gut laufe. Wegen verschiedener Fragen oder Problemlagen, die Anzahl der Stellplätze gehörte auch dazu, hat es so lange gedauert, bis das Projekt richtig Fahrt aufnehmen konnte.

Bürgerinfo schon im Februar 2018

Die Baugenehmigung ist im März erteilt worden. Eine Informationsveranstaltung für Nachbarn und weitere Interessenten aus Frohlinde hatte es bereits im Februar 2018 gegeben. Das Schönstatt-Zentrum, um das es an dieser Stelle auch geht, ist bekanntlich um mehr als die Hälfte verkleinert worden, nachdem dessen Trägerverein entsprechende Fläche an die Investoren-Gemeinschaft verkauft hat.

Zu ihr gehören neben Josef Wefringhaus die Steuerberater Michael Ebert und Robert Janssen sowie Jörg Wunsch, der in Dortmund einen Pflegedienst betreibt - allesamt Frohlinder. Das modernisierte, etwas kleiner gesetzte Schönstatt-Zentrum wurde Mitte des vergangenen Jahres offiziell wieder eingeweiht.

Bauleitplanung nicht notwendig

Die Apartments des Neubauprojekts bekommen eine Größe von 48 bis gut 60 Quadratmetern. In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses am 28. März gab es eine Anfrage der Grünen unter dem Tagesordnungspunkt „Bauvorhaben von städtebaulicher Bedeutung“ dazu. Grünen-Fraktionschef Bert Wagener wollte wissen, warum hier nicht der Geltungsbereich des angrenzenden Bebauungsplans ausgeweitet worden sei.

Wagener: „Damit wäre es möglich gewesen, eine gewisse ‚Ordnung‘ in die Gestaltung dieses Bereichs nahe Golfplatz, Kirche und Kindergarten zu bringen.“ Explizit fragte Wagener auch nach der Lage der erforderlichen Stellplätze.

Planungs- und Bauordnungsamtschef Philipp Röhnert erklärte, es handele sich bei dem Bauprojekt um Straßenrandbebauung. Es habe hier keine Notwendigkeit gegeben, in eine Bauleitplanung sprich ein Bebauungsplanverfahren einzusteigen. „Was die Parkplätze angeht, sehen wir hier keine Konflikte“, sagt Röhnert. Möglich seien 16 Stellplätze.

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