Zukunftsprojekt: Interesse der Bürger hat abgenommen

DORF RAUXEL Die Gammelhäuser am Bogenweg sind schmucken Einfamilienhäusern gewichen, im Dorf-Rauxel ist der Schulhof der Wilhelmschule als Spielort gestaltet und auch in Deininghausen ist der neue Pausenhof fast fertig. Mit den erfüllten Wünschen hat das Bürgerinteresse am Zunkunftsprojekt deutlich abgenommen.

von Von Peter Wulle

, 04.09.2008, 14:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Die Gammelhäuser am Bogenweg in Dingen sind verschwunden.</p>

<p>Die Gammelhäuser am Bogenweg in Dingen sind verschwunden.</p>

Viel ist in den vergangenen drei Jahren passiert, und so war es gar nicht so verwunderlich, dass am Mittwoch neben gut 20 Politikern und Funktionsträgern nur eine Handvoll Bürger zum Stadtteilgespräch ins Gemeindehaus Heilig Kreuz kamen. Die 890 Einwohner in Dingen orientieren sich vornehmlich zum benachbarten Dortmund. „Es fahren mehr nach Mengede als nach Castrop oder Schwerin“, meinte eine Bürgerin. Ursächlich dafür ist nach Ansicht von Frau Lipka von der Siedlergemeinschaft die schlechte Busverbindung: „Früher gab‘s eine direkte Verbindung nach Schwerin. Heute geht‘s über Deininghausen und Castrop. Da hapert es einfach.“ Nur zwei Bitten hatte ein Bürger aus Dorf Rauxel auf seinen Wunschzettel an die Verwaltung geschrieben. „Den 12-Uhr-Probealarm am Samstag abschaffen“ und „Die Raserei auf der Wilhelmstraße unterbinden“, stand da.

In Deininghausen wachsen nach und nach offenbar Bürger zusammen, die zusammen wohnen. „Seit drei Wochen bieten wir Sport für Frauen an - und da kommen alle, der Bedarf ist riesig“, teilte Manfred Herold vom Stadtteilbüro erfreut mit. Und Barbara Luther konstatierte: „Mit dem Wir-Gefühl geht es langsam voran, aber darf da auf keinen Fall aufgeben.“ Auch der größte Vermieter, die Wohnungsgesellschaft Griffin Bond, steigt mit ins Boot. Im Dezember gebe es ein Spitzengespräch mit der Stadt, kündigte Martin Oldengott an. 

Lesen Sie jetzt