Zwei WC-Enten mit Corona-Maske - diese Idee kam dem Castrop-Rauxeler Jörn Fischer. © ÄN & TÄ Offizielle Fanpage
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Zwei Castrop-Rauxeler WC-Enten auf Tour: „Unterhaltung in Corona-Zeit“

Zwei WC-Enten unternehmen Abenteuer, machen mal dies, mal jenes - was in einer Bierlaune begann, findet Anklang. Der Schöpfer der Castrop-Rauxeler „Influenten“ ist überrascht.

Mit vollem, ganzen Namen heißen sie „ÄN“ und „TÄ“, sie sind die zwei „Influenten“, die sich auf Abenteuerreise begeben und damit – ganz offenbar – zu amüsieren wissen. Zumindest den einen oder anderen Castrop-Rauxeler. Inzwischen haben die zwei WC-Enten jedenfalls eine kleine Anhängerschaft um sich geschart.

Wer nun glaubt, er habe das Gefühl für oben und unten, rechts und links verloren, wer in diesem Moment rein gar nichts mehr versteht – und der Meinung ist, ihm wäre seine sonst so verlässliche Orientierung gerade eben unwiederbringlich abhanden gekommen, der darf sich an dieser Stelle beruhigen. Wir erzählen die Geschichte ganz gemächlich – von Anbeginn.

Eigentlich ist Jörn Fischer für seine Grillkunst bekannt. © Agentur Hoch5 © Agentur Hoch5

Irgendwann, 2021 war noch nicht allzu weit vorangeschritten, brach dem Castrop-Rauxeler Koch und Griller Jörn Fischer ein Toastbrot entzwei. Ein Kollege, so erzählt es Fischer, sagte ihm daraufhin, dass er es ja an Enten verfüttern könne, er wohne doch am Stadtgarten. Fischer, sagt Fischer, habe ihm erklärt, warum man das nicht machen solle. Dann fuhr er nach Hause.

Fischer: „Überraschend viele Leute sind drangeblieben“

Dort, „nach zwei, drei Bier“, lief er irgendwann an den heimischen WC-Enten vorbei. Jene WC-Enten, die für gewöhnlich allein zur Säuberung der privaten (oder öffentlichen) Toilette genutzt werden – und da machte es Klick. Fischer, so erzählt es Fischer, ergriff die WC-Enten, nahm ein kurzes Video mit ihnen auf und stellte es online. Einfach so, aus Spaß an der Freude.

„Es war witzig gemeint, ich habe nicht viel überlegt – und plötzlich hat es eine Eigendynamik entwickelt“, erzählt er. Nachfolgend habe er „ab und an ein Bild online gestellt. Und überraschend viele Leute sind drangeblieben, haben sogar gefragt, wie es denn den Enten geht.“ An dieser Stelle kann nur befunden werden: Sie sind auf jeden Fall viel unterwegs.

Denn Fischer, der an jedem Sonntag in der Facebook-Gruppe „Du bist Castroper, wenn…“ einen neuen Bericht über „ÄN“ und „TÄ“ teilt und den zwei WC-Enten mittlerweile einen eigenen Facebook- und Instagram-Auftritt gewidmet hat, unternimmt mit ihnen so manchen Ausflug. Im Feburar beispielsweise waren sie mal Schlittenfahren, mal auf einer Alpaka-Farm.

Und weil die Beiträge von Fischer und den WC-Enten durchaus Anklang finden, wird die gemeinsame Reise erst mal weitergehen. „Das ist ein kleiner Spaß, der immer mehr Aufmerksamkeit bekommen hat. Es ist Unterhaltung in dieser Corona-Zeit, die für viele so schwierig ist“, sagt Fischer, ehe er lachend anmerkt: „Aber klar, man braucht schon Fantasie dafür.“

Gewöhnlich sind diese WC-Enten-Beiträge schließlich ganz gewiss nicht. Insofern ist es nicht schlimm, falls Sie zu Beginn ein Stück weit verwirrt gewesen sein sollten.

Über den Autor
Volontär
Schreibt seit 2015. Arbeitet seit 2018 für die Ruhr Nachrichten und ist da vor allem in der Sportredaktion und rund um den BVB unterwegs.
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Leon Elspaß

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