Zwischenbilanz: CAS-Pass wird immer attraktiver

CASTROP-RAUXEL Vor den Sommerferien im vergangenen Jahr erstmals ausgegeben, macht der CAS-Pass von sich reden. Der Kultur- und Sozialpass der Stadt wird auch 2009 wieder einkommensschwachen Familien die Nutzung von Bildungs-, Kultur- und Freizeitangeboten erleichtern.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 07.01.2009, 14:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der vor allem durch Mund-zu-Mund-Propaganda bei einkommenschwachen Familien und Singles bekannt wurde. Seit Ende Juni haben knapp 1700 Personen den CAS-Pass erhalten, meist Empfänger von Grundsicherungsleistungen nach dem Sozialgesetzbuch II. Von dieser in Frage kommenden Personengruppe nutzen den Pass 25 Prozent. „Noch relativ wenig, aber trotzdem gut“, befindet Petra Glöß. Auch wenn die Nutzungszahlen aller Angebote für 2008 erst Anfang März vorliegen wird, sind die Rückmeldungen der Akzeptanz des Passes besonders von der Kleiderkammer des DRK und der Tafel des Caritasverbandes ermutigend. Der CAS-Pass lebt freilich davon, dass sich noch viel mehr Anbieter finden und sich diese Hilfe als Teil der Bürgerkultur etabliert. Sportvereine haben bereits signalisiert, gerade im Kinder- und Jugendbereich im Sinne des Passes zu engagieren.

Die Ausweise für 2008 behalten ihre Gültigkeit noch bis zum 31. Januar. Für die aktuellen Pässe hat der Bereich Soziales wie im Vorjahr eine Sonderausgabenwoche organisiert.

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