Paul Harazim (l.) und Adem Serilmez sind mit ihrem Start-up „Pléta" für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design nominiert. © privat
Pléta

Start-up aus Dorsten ist Finalist beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Geschirr aus Palmenblättern als nachhaltige Alternative zu Einwegplastik: Das ist die Idee hinter Pléta. Das Dorstener Start-up gehört zu den Finalisten beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

Mit ihrem natürlich abbaubaren Geschirr aus Palmenblättern haben es Paul Harazim und Adem Serilmez unter die Finalisten beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021 geschafft. Im vergangenen Jahr gründeten die beiden Dorstener das Start-up „Pléta“, das in der Kategorie „Design“ nominiert ist.

„Das ist ist natürlich mega für uns“, freut sich Paul Harazim. Gefertigt wird das Geschirr aus abgeworfenen Blättern der Arekapalme. Dafür braucht es nur eine Presse, Wasser und Wärme. Die Produktion ist CO2-neutral. „Da jedes Blatt anders ist, entstehen Unikate mit wunderschönen Mustern, die jede Tafel verschönern“, heißt es auf der Website des Nachhaltigkeitspreises.

Arbeitsplätze für benachteiligte Bevölkerungsgruppen

Pléta leistet aber nicht nur einen ökologischen, sondern auch einen sozialen Beitrag. Produziert wird das Geschirr in einem kleinen Dorf im Osten Nepals. Das schafft Arbeitsplätze vor Ort für benachteiligte Bevölkerungsgruppen. Pléta unterstützt die dortige Frauenrechtsbewegung und arbeitet mit lokalen Bauerngruppen zusammen.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Design wird zum zweiten Mal vergeben. Über die Gewinner entscheidet eine Jury. Die Preisverleihung für den Design-Award findet am 2. Dezember in Düsseldorf statt.

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Redakteur
Einst aus Sachsen nach Westfalen rübergemacht. Dort in Münster und Bielefeld studiert und nebenbei als Sport- und Gerichtsreporter gearbeitet. Jetzt im Ruhrpott gelandet. Seit 2016 bei Lensing Media.
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Robert Wojtasik