160 Künstler stellen am Wochenende ihre Werke aus

Schloss Lembeck

Kunst zum Anfassen und Kaufen bieten am Wochenende 160 Künstler am Schloss Lembeck. Bereits zum achten Mal verwandeln sich einige Räume des Schlosses sowie der Schlossgarten bei "Fine Arts" in eine kreative Galerie.

LEMBECK

, 28.08.2015, 17:10 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Funkgerät knackt und rauscht: „Ich brauche die Liste mit allen Schaustellern und den Lageplan“, sagt Anke Peters, Hauptorganisatorin der Kunstausstellung „Fine Arts“ am Schloss Lembeck. Am Wochenende können Besucher an 160 Ständen stöbern.

Vor allem im Schlossgarten geht es beim Aufbau wuselig zu. Die ländliche Idylle wird dadurch allerdings nicht gestört. Maler, Bildhauer, Schneider oder Goldschmiede – sie alle kommen am letzten Augustwochenende zusammen und stellen ihre Kunstwerke aus. Bereits zum achten Mal verwandeln sich einige Räume des Schlosses sowie der Schlossgarten in eine kreative Galerie. Kunst zum Anfassen und Kaufen sozusagen.

400 Bewerber

Organisiert wird die Ausstellung von dem Unternehmen Openmind Management aus Wuppertal. „Die Vorbereitungen fangen eigentlich schon ein Jahr vor der Veranstaltung an", erzählt Anke Peters. Künstler aus ganz Deutschland und sogar Europa bewerben sich. Aus 400 Bewerbern wurden am Ende 160 Künstler ausgewählt. Dabei muss auf einiges geachtet werden, weiß Peters. „Es ist wichtig, dass sie ihre Artikel selbst angefertigt haben, dass sie ein hohes künstlerisches Niveau an den Tag legen, und dass sie natürlich auch bei der Ausstellung persönlich anwesend sind.“ Dabei müssen die verschiedenen Werke in einem ausgewogenen Verhältnis zueinanderstehen. „Wir brauchen zum Beispiel nur zehn Prozent Schmuckstände. Der Schmuck an sich muss sich natürlich auch voneinander unterscheiden“, sagt die Organisatorin.

Zwei Dorstener Künstler

Mit insgesamt 30 Helfern werden Zelte, Gastronomie-Stände, Toilettenwagen, Tische und Stühle aufgebaut. Aus Dorsten sind in diesem Jahr zwei Künstler vor Ort: Ernst Heye mit seinen Kugelbahnen und Werken aus Draht und Christel Kling mit ihren 3D-Karten. Aus dem Gastronomie-Bereich verköstigt die Fleischerei Bellendorf und Adelheids Spargelhaus aus Lembeck.

„Ansonsten können tolle Skulpturen aus Stahl, Stein oder Keramik bewundert werden sowie außergewöhnliche Kleidung oder Dekoartikel aus Holz oder Glas“, sagt Anke Peters und fügt hinzu: „Es ist ein wirklich vielseitiges Angebot aus den Bereichen der bildenden Künste, der Malerei, des traditionellen Handwerks sowie des modernen Textil- und Schmuckdesigns.“ Rund 10 000 Besucher werden an zwei Tagen erwartet. 

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