2827 Dorstener räumten den Müll ihrer Mitbürger weg - Stadt bedankt sich mit Besenparty

Entsorgungsbetrieb

2827 Dorstener, so viele wie noch nie zuvor, räumten bei den diesjährigen Dorstener Besentagen den Müll ihrer Mitbürger weg. Dafür hatten sie sich ein Dankeschön redlich verdient.

Dorsten

, 25.03.2019, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
2827 Dorstener räumten den Müll ihrer Mitbürger weg - Stadt bedankt sich mit Besenparty

Besenparty im Entsorgungsbetrieb - die Dorstener freuten sich über das Dankeschön der Stadt. © Julian Schaepertoens

Dorstens Abfallberaterin Ursula Eickmeier ist zufrieden. Zwar werfen immer noch viele Dorstener ihren Müll achtlos in die Natur. Doch es gibt auch immer mehr engagierte Menschen, die der Umweltverschmutzung den Kampf ansagen. 2.827 Teilnehmer haben sich in der vergangenen Woche (18. bis 23. März) an den Besentagen beteiligt. „So viele wie noch nie“, sagt Eickmeier.

2827 Dorstener räumten den Müll ihrer Mitbürger weg - Stadt bedankt sich mit Besenparty

Marko Gröbbel vom Verein „Sag Ja zu Dorsten“ und Antonius von Hebel vom Entsorgungsbetrieb der Stadt begrüßten die Gäste bei der Besenparty. © Julian Schäpertöns

Mit dem Zitat „We Can Be Heroes Just For One Day“ aus dem bekannten Lied von David Bowie zieht der Betriebsleiter des Dorstener Entsorgungsbetriebs Antonius von Hebel bei der Besenparty am Samstag eine Parallele zu den fleißigen Helfern.

„Heute sind Sie durch Ihr ehrenamtliches Engagement unsere Helden“, so Antonius von Hebel in seiner Rede.

Zum Dank luden der Entsorgungsbetrieb und der Verein „Sag Ja zu Dorsten“ wie in jedem Jahr am Ende der Besentage zu einer kleinen Feierstunde ein. Bei Kuchen, Würstchen und Getränken konnten sich die Müllsammler miteinander austauschen.

102 Gruppen pickten leere Flaschen in Dorsten auf

102 Gruppen waren in der Woche wieder im ganzen Stadtgebiet unterwegs. „Besonders viele Flaschen wurden in diesem Jahr eingesammelt“, erzählt Ursula Eickmeier, die die Aktionstage schon seit vielen Jahren begleitet. „Gefühlt werden heutzutage große, sperrige Dinge weniger in der Natur entsorgt. Aber oftmals wird noch immer viel Kleinkram weggeschmissen.“

Neben einer Tombola, einer Hüpfburg für Kinder und einer musikalischen Darbietung von Marc Bennett wurde am Samstag auch wieder ein Sponsorenpreis übergeben. 4.150 Euro gehen an die Ideenfabrik Stadtsfeld, die sich aktiv für eine Verbesserung der Umwelt im Ortsteil einsetzt. Das Geld stellen die zahlreichen Sponsoren zur Verfügung.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt