Eine 2G-Regelung wäre sinnvoll und sicherer für Betreiber und Mitglieder, findet unsere Autorin. © picture alliance / dpa
Meinung

2G-Regelung für Fitnessstudios wäre sinnvoll und sicherer

Die Mitgliederzahlen in Fitnessstudios steigen wieder. Die Impfquote unter den Besuchern ist hoch. Eine 2G-Regelung wäre sinnvoll und sicherer für Betreiber und Mitglieder, findet unsere Autorin.

Zutritt nur noch für Geimpfte oder Genesene: Die 2G-Regelung spaltet zurzeit die Meinungen. Hamburg hat sie als erstes Bundesland bereits eingeführt. Für Fitnessstudios und weitere Sportstätten würde die Regelung für weitere Lockerungen sorgen. Denn bei Geimpften und Genesenen ist das Infektionsrisiko laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sehr gering.

Dass mit der 2G-Regelung Kinder unter zwölf Jahren und immunschwache Personen ausgeschlossen werden, wurde dabei jedoch nicht bedacht. Aber eine Empfehlung für Kinder unter zwölf Jahren lässt nicht mehr lang auf sich warten. Zudem ist es fraglich, ob sich immunschwache Personen überhaupt mit vielen verschwitzten Menschen, die durch eine fehlende Impfung oder Genesung eher Überträger sein können, auf engem Raum aufhalten wollen.

1,3 Milliarden Euro Schaden

Bedenklich sind auch die 1,3 Milliarden Euro Schaden, die laut Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen durch die 2G-Regel entstehen würde. Diesem Verlust könnten Sportstätten jedoch mit Hybrid-Kursen (eine Kombination aus Online- und Präsenzkurs) oder Kursen an der frischen Luft entgegenwirken. Und auch Mitglieder können ihr Fitnessstudio ganz einfach unterstützen: indem sie sich impfen lassen.

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