31. Geschichtsstation am Wulfener Markt enthüllt

WULFEN "Barkenberg befindet sich in einem ständigen Wechsel", so begann Bürgermeister Lambert Lütkenhorst am Sonntag seine Ansprache zur Enthüllung der 31. Geschichtsstation. Die Tafel am Wulfener Markt soll an die Geschichte des Stadtteils erinnern.

von Von Yvonne Dziabel

, 23.11.2008, 17:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Robert Kolbe, Lambert Lütkenhorst und Dr. Josef Ulfkotte freuten sich über die neue Geschichtsstation.

Robert Kolbe, Lambert Lütkenhorst und Dr. Josef Ulfkotte freuten sich über die neue Geschichtsstation.

"Barkenberg ist in den letzten Wochen, Monaten und vielleicht auch Jahren ins Gespräch gekommen. Wir beschäftigen uns heute mit der Entwicklung und der Zukunft, dabei wollen wir aber nicht vergessen, wie es hier angefangen", meinte der Bürgermeister.

Bergbaustadt gewesen

1958 fing alles an. "Damals sollte hier eine Stadt für rund 50 000 Menschen entstehen. Eine Bergbaustadt, in der die Leute sich wohlfühlen und alles für ihre Bedürfnisse vorfinden. Wir wissen, dass es leider nicht so gekommen ist", bedauerte Lambert Lütkenhorst. Die Planungen liefen nicht weiter und ab dem Jahr 2000 war vom Stadtumbau die Rede. "Es wurde bei einem Stadtumbau das erste Mal von Abriss gesprochen", erklärte der Bürgermeister. Rückbauten waren bis dahin lediglich aus dem Osten bekannt. Der Wandel, den Wulfen-Barkenberg momentan mitmacht, wurde in der letzten Woche in Verbindung mit einer Ausstellung im Gemeinschaftshaus ausgiebig besprochen und diskutiert.Viel zu erzählen

Der Lions-Club Dorsten-Hanse, die Stadt Dorsten, der Heimatverein Wulfen, das Stadtteilbüro Barkenberg, die Volksbank und natürlich die Geschichts-AG des Petrinum sorgen mit der Geschichtsstation dafür, dass die Vergangenheit bei allen neuen Plänen nicht vergessen wird. So versammelten sich nach der Enthüllung durch den Bürgermeister und Robert Kolbe, einem Schüler der Geschichts-AG, zahlreiche Gäste, um die Tafel, um sich zu informieren.

Lesen Sie jetzt