A 31: Geflüchteter Unfallfahrer hatte zu viel „getankt“

Unfall

Nach einem spektakulären Unfall auf der A 31 in Dorsten steht inzwischen fest: Der Fahrer hatte sich aus dem Staub gemacht, weil er betrunken war. Doch weit kam er nicht.

Dorsten

, 11.05.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Als die Polizei am Montagabend am Unfallort eintraf, war der Fahrer verschwunden.

Als die Polizei am Montagabend am Unfallort eintraf, war der Fahrer verschwunden. © Guido Bludau

Ein Kleinwagen überschlägt sich in der Ausfahrt Dorsten-West. Zeugen alarmieren die Polizei, doch als die Beamten am Unfallort eintreffen, ist der Fahrer verschwunden. Einige Bier- und Spirituosenflaschen hat er zurückgelassen.

Bei dem Mann, den die Beamten am Montagabend einige hundert Meter entfernt auf einer Wiese an der Königsberger Allee finden, handelt es sich um einen 39-Jährigen aus Gladbeck, der augenscheinlich alkoholisiert war. Das teilte die Polizei am Dienstag mit, nachdem der entgegen erster Meldungen nur leicht verletzte Fahrer im Krankenhaus versorgt und vernommen worden war.

Jetzt lesen

Mit seinem Renault war er zu schnell in der Ausfahrt Dorsten-West gefahren. In der Kurve war das Auto von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich überschlagen und war auf den Rädern wieder zum Stehen gekommen. Weitere Insassen befanden sich nicht im Fahrzeug, das war zunächst unklar gewesen.

Wegen des Unfalls, der anschließenden Flucht und weil er alkoholisiert war, erwartet den Gladbecker nun „ein umfangreiches Strafverfahren“, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt