A 31 wird auf fast fünf Kilometern saniert

Keine Sperrung nötig

Nachdem im vergangenen Jahr im Bereich Lembeck/Rhade die Fahrbahn der Autobahn 31 saniert worden war, geht es nun Richtung Süden weiter.

DORSTEN/SCHERMBECK

, 23.03.2017, 14:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Straßen-NRW-Autobahnniederlassung Hamm erneuert ab Montag (27. März) zwischen den Anschlussstellen Schermbeck und Lembeck in beiden Fahrtrichtungen 4,8 Kilometer Fahrbahn und eine Brücke.

Gute Nachrichten für die Pendler: Für diesen Sanierungsabschnitt muss im Gegensatz zum Vorjahr keine Anschlussstelle gesperrt werden. Dies werde erst ab 2018 im weiteren Verlauf der Sanierungsarbeiten, die dann in Richtung Bottrop fortgeführt würden, nötig sein, so Markus Miglietti, Pressesprecher der Straßenbaubehörde, auf Anfrage.

Sieben Bauphasen

Nach seinen Angaben wird der Landesbetrieb bis voraussichtlich Dezember 2017 in insgesamt sieben Bauphasen tätig werden: „Für den Verkehr stehen immer zwei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung“, heißt es seitens der Behörde. Ab Montag wird die vorbereitende Maßnahme begonnen, die Arbeiten dauern bis zu zwei Monaten. Anschließend beginnt die eigentliche Sanierung, zunächst in Fahrtrichtung Emden, dann in Richtung Bottrop.

Über die Fahrbahndecken- und Brückenarbeiten hinaus werden defekte Entwässerungsleitungen erneuert, ebenso die Straßenmarkierungen und die Schutzeinrichtungen entlang der Strecke. Die Sanierung ist nötig, weil der Zahn der Zeit an der Autobahn genagt hat.

Denn die Belastung ist groß: Rund 35 000 Kraftfahrzeuge nutzen täglich diesen Streckenabschnitt, der 1990 für den Verkehr freigegeben wurde. Der Anteil des Schwerlastverkehrs liegt bei 11,3 Prozent, teilt Straßen-NRW mit. Die Behörde nimmt für die Erneuerungsarbeiten auf dem 4,8 Kilometer-Teilstück 11,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln in die Hand.

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