Am Kanalufer in Dorsten gibt es für Spaziergänger nur wenig Sitzbänke - Besserung in Sicht

rnStadtteilkonferenz Hardt

Spaziergänger bemängeln oft, dass es am Ufer des Wesel-Datteln-Kanals auf Dorstener Stadtgebiet nur wenig Sitzbänke gibt. Auf einem beliebten Teilstück dürfte sich das bald ändern.

Dorsten

, 18.02.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Wege am Ufer des Wesel-Datteln-Kanals in Dorsten werden oft und gerne von Spaziergängern genutzt - bei schönem wie auch bei schlechtem Wetter. Doch die Touren zu Fuß entlang des Wassers werden dadurch getrübt, dass es unterwegs nicht allzu viele Sitzmöglichkeiten gibt. Das soll sich jetzt auf einem beliebten Strecken-Abschnitt links und rechts der Wasserstraße ändern.

Denn die Stadtteil-Konferenz „Gemeinsam Hardt“ bewilligte am Montag auf ihrer jüngsten Sitzung in der Pausenhalle der neuen Agatha-Grundschule einstimmig einen Antrag von Heike Bolle vom Organisations-Team der Stadtteilkonferenz.

Mit Abfallbehältern

Nachdem auf einer der vorangegangenen Sitzungen bereits für eine erste Sitzbank in Höhe des Ruderheims die Finanzierung gesichert worden war, gaben die Teilnehmer nun für drei weitere Sitzgelegenheiten grünes Licht. Auch diese sollen alle mit Abfallbehältern ausgestattet werden. „Die Stadt wird dafür sorgen, dass sie einmal die Woche geleert werden.“

Die neuen Bänke sollen zwischen der Hardter Brücke und der Autobahnbrücke installiert werden. „Dadurch wird die große Runde zwischen Hardt und Östrich deutlich bequemer“, so Heike Bolle. Auf Wunsch von älteren Mitbürger und Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, wird eine Bank auf die „Wohnseite“ des Kanals gebaut.

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2200 Euro kosten die drei Bänke, dafür gab es einen Zuschuss in Höhe von rund 1600 Euro. Der Rest ist Eigenanteil. „Und mindestens eine weitere Bank werden wir durch Sponsorenmittel anschaffen können“, gab Heike Bolle einen Ausblick. Aus Reihen der Teilnehmer wurde der Wunsch geäußert, dass auch die Ufer in Richtung Östrich mehr Sitzbänke vertragen könnten.

Das Apfelwäldchen am Evangelischen Kindergarten Hardt soll um einen Essbaren Garten erweitert werden.

Das Apfelwäldchen am Evangelischen Kindergarten Hardt soll um einen Essbaren Garten erweitert werden. © Privat

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Gut 6000 Euro für das Jahr 2020 hatte die Hardt vor Beginn der Sitzung aus dem Bürgerbudget zur Verfügung, am Ende waren es noch gut 3000 Euro Restmittel, die auf den nächsten Sitzungen dieses Jahres verteilt werden können. Denn zwei weitere Projekte bekamen am Montag Geld.

Hochbeete für Pestalozzischule

585 Euro erhält der Förderverein der Pestalozzischule. Auf dem Schulhof der Grundschule sollen vier Hochbeete entstehen, für jede Jahrgangsstufe eines. Jahreszeitlich angepasst sollen sie unterschiedlich bepflanzt und Teil des Unterrichts werden.

Gepflegt werden sie von Schülern und Lehren, in den Ferien übernehmen dies Mitarbeiter der Dorstener Arbeit.

Essbarer Garten

Die „Ideenschmiede Hardt“ kann sich über 750 Euro freuen. Diese möchte für die Kinder und Mitarbeiter des Pestalozzi-Kindergartens einen „Essbaren Garten“ einrichten. Dafür soll das gegenüber der Kita angelegte „Apfelwäldchen“ erweitert werden, zudem wird ein Hochbeet gebaut und es sind mehrere Beeren-Sträucher geplant.

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