Am Mittwoch heulen die Sirenen

Probealarm

Vergangenen Mittwoch (5. April) war es ein technischer Defekt in der Kreisleitstelle der Feuerwehr, als gegen 14.45 Uhr plötzlich Sirenen heulten. Für diesen Mittwoch (12. April) war es aber geplant: Zwischen 10 und 10.15 Uhr findet ein Probealarm statt - auch in Dorsten.

Dorsten

10.04.2017, 16:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Mittwoch heulen die Sirenen

An 29 neuen Standorten sollen bis 2025 Sirenen installiert werden.

Um die Bevölkerung bei außergewöhnlichen Gefahrenlagen sicher warnen zu können, baut Dorsten (wie alle Städte) in den nächsten zehn Jahren sukzessive ein modernes, elektronisches Sirenen-System mit am Ende voraussichtlich 30 Standorten auf.

Um die Bevölkerung bei außergewöhnlichen Gefahrenlagen sicher warnen zu können, baut Dorsten (wie alle Städte) in den nächsten zehn Jahren sukzessive ein modernes, elektronisches Sirenen-System mit am Ende voraussichtlich 30 Standorten auf.

Über zehn Jahre gestreckt

Das gesamte System wird am Ende etwa 440.000 Euro kosten (davon 46.000 Euro Zuschuss des Landes). Aus Haushaltsgründen wird der Ausbau über zehn Jahre gestreckt. Für die Standorte gibt es ein grobes Konzept, das mit dem Ausbau fortlaufend weiter angepasst wird.

Jetzt lesen

2016 wurden die ersten fünf Standorte mit den neuen elektronischen Sirenen ausgerüstet: Amtsgericht Dorsten (Altstadt), Pestalozzischule (Hardt), Antoniusschule (Holsterhausen-Dorf), Bonifatiusschule (Holsterhausen) und Urbanusschule (Rhade).

Das Warnkonzept für das neue System wird mit dem Kreis abgestimmt. Darin wird festgelegt, bei welchen Schadenslagen die Bevölkerung über die Sirenen gewarnt wird. Sirenen sind ein Teil des Katastrophenschutzes, der in die Zuständigkeit des Kreises Recklinghausen fällt. Darum wurden beim Aufbau der ersten Dorstener Standorte im Juli des vergangenen Jahres auch noch keine Probealarme durchgeführt.

Für Warnungen der Bevölkerung gibt es zusätzlich die Warn-App NINA für Smartphones. Mit dieser App des Bundes für Notfall-Informationen können Bürger Warnmeldungen für unterschiedliche Gefahrenlagen am aktuellen Standort wie Gefahrstoffausbreitung oder Großbrände, Wetterwarnungen und Hochwasserinformationen erhalten. NINA ist kostenlos erhältlich für die Betriebssysteme iOS (aber Version 7.0) bei iTunes, für Android (ab Version 4) im Google Play Store.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt