Grüne fordern: Anreize bieten, um Schottergärten in Dorsten umzugestalten

Schottergärten

Die Diskussion um Schottergärten in Dorsten reißt nicht ab. Die Stadt will sie künftig möglichst verbieten, doch was ist mit den Steinwüsten, die es schon gibt? Die Grünen haben eine Idee.

Dorsten

, 24.02.2020, 19:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schottergärten in Dorsten

Die Grüne in Dorsten haben eine Idee, wie graue Steinwüsten wieder grün werden könnten. © Claudia Engel (A)

Schottergärten sind nicht gut für die Tierwelt, nicht gut für das Stadtklima. Und in den Augen vieler Menschen sehen sie auch nicht gut aus. Die Stadtverwaltung in Dorsten will das ändern und künftig möglicherweise in Bebauungsplänen festlegen, wie Vorgärten auszusehen haben.

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Aktuelle Probleme löst das aus Sicht der Grünen nicht. Die Öko-Partei hat für die Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses, der am Dienstag (25. Februar) tagt, kurzfristig ein „Förderprogramm zur Entsiegelung von Vorgartenflächen“ ins Gespräch gebracht. Fraktionsvorsitzende Susanne Fraund hält es für denkbar, dass Hauseigentümer und Eigentümergemeinschaften einen finanziellen Zuschuss oder Pflanzmaterial bekommen, wenn sie ihre grauen Gärten wieder grün machen.

„Anreize für Umgestaltung schaffen“

„Statt Verbote schlagen wir ein Anreizsystem vor, um die angestrebten Ziele der Entsiegelung und Verbesserung der klimatischen Verhältnisse durch Wildblumenwiesen, Staudenbeete und Gehölzflächen mit naturnaher Bepflanzung nachhaltig zu erreichen“, sagen die Grünen. Einen Zuschuss von bis zu 250 Euro pro Garten hält die Partei für denkbar.

Das erforderliche Budget von bis zu 100.000 Euro solle durch Umschichtungen im „technischen“ Haushalt bereitgestellt werden. Die Vergabe der Mittel sollte „nach dem Windhundprinzip“ erfolgen. Heißt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

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