Arbeiter steigen Mietern aufs Dach

LEG saniert Häuser

Mit Wohlwollen sehen die LEG-Mieter, dass die Wohnungsbaugesellschaft ein Versprechen wahr macht: Die Flachdächer der Mehrfamilienhäuser an der Kampstraße 13-19 werden aktuell abgedichtet, marode Fenster erneuert und Balkone saniert.

Wulfen-Barkenberg

, 11.08.2016, 11:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

LEG-Mieterbeirätinnen Rita Zachraj und Silvia Wegner hatten die Sanierungsarbeiten seit dem Frühjahr mehrfach angemahnt. Im Juni folgte dann die Ankündigung der LEG, dass sie die Arbeiten in Auftrag gegeben habe: Bis September wolle man den Reparaturstau behoben haben, hieß es in einer schriftlichen Beantwortung einer Mail-Anfrage der Dorstener Zeitung.

Kathrin Jansing, Unternehmungskommunikation LEG, schrieb: "Alle Sanierungsarbeiten gehen planmäßig voran. Parallel zur Balkonsanierung werden ab dem 8. August die Dacharbeiten an der Kampstraße 13-19 erfolgen. Diese sollen bis zum 28. Oktober beendet sein."

Rita Zachraj freut sich sehr, dass den Ankündigungen der LEG Taten gefolgt seien: "Wir hatten zuerst Sorge, dass wir während der Sommermonate komplett eingerüstet und unsere Balkone abgedeckt sind und die Bauarbeiten nicht vorangehen. Das ist wirklich eine gute Nachricht."

Missstände offenbart

Laut Wohnungsaufsichtsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Jahr 2014 kann eine Gemeinde tätig werden, wenn sich Verwahrlosung oder Vernachlässigung an Mietshäusern zeigen. An der Kampstraße hatten sich solche Missstände offenbart, auf die der Mieterbeirat wiederholt hingewiesen hatte. "Heruntergekommene Balkone, zersprungene Fensterscheiben, Feuchtigkeitsschäden in Fluren und Dachgeschosswohnungen an der Kampstraße", zählten Mieterbeirat und Mieter auf einer Versammlung zum Wohnungsaufsichtsgesetz im Juni im Gemeinschaftshaus Wulfen-Barkenberg auf.

Daraufhin setzte sich das Bauordnungsamt der Stadt Dorsten mit der LEG in Verbindung. Der Stadt Dorsten sei sehr daran gelegen, dass sich die Mieter in ihren Wohnungen wohlfühlen. Das bekräftigte Stadtpressesprecherin Lisa Bauckhorn auf Anfrage der Dorstener Zeitung.

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