Autoren stellen "Groteske Welt" vor

DORSTEN Das ist ja mal ganz schön grotesk: Nach Lesungen in Wien und Hamburg findet die dritte große Vorstellung einer Anthologie des „Lerato-Verlages“ ausgerechnet in Dorsten statt.

von Von Michael Klein

, 16.05.2008, 11:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schreibsüchtig: die Dorstener Autorin Gaby Poetsch.

Schreibsüchtig: die Dorstener Autorin Gaby Poetsch.

Am Samstag, 7. Juni, um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) wird der Erzählband „Groteske Welt“ in der Geschwister-Scholl-Hauptschule am Nonnenkamp 22 präsentiert. Verantwortlich dafür ist eine Autorin aus Dorsten: Gaby Poetsch, die ebenfalls etwas zu dem Werk beigetragen hat. „Ich bin schreibsüchtig“, sagt die Dorstenerin über sich. Seit 2001 beschäftigt sich die Dorstenerin kreativ mit Literatur, hat in mehreren Anthologien veröffentlicht, Schwerpunkt: Märchen.

An dem Abend werden mindestens ein Dutzend der an dem Buch, dessen erste Auflage bereits vergriffen ist, beteiligten Autoren aus ganz Deutschland anreisen. Auf Initiative von Peter Fenkart (Stuttgart) haben sich für das Buch insgesamt über 40 Autoren zusammengefunden, die zum Teil schon seit vielen Jahren ihre Texte in verschiedensten Internetforen veröffentlichen.

Online-Forum eingerichtet

Für das Anthologie-Projekt „Groteske Welt“ wurden zunächst rund 50 eingereichte Beiträge in das eigens dafür gegründete Online-Forum „Anthologica“ für alle Mitglieder sichtbar eingestellt. Obwohl klar war, dass nicht jeder Text und nicht jeder Autor in das Buch gelangen wird, wurden die eingereichten Beiträge in überaus kollegialer und konstruktiver Art und Weise von allen Autoren lektoriert und überarbeitet.

„Dieses Projekt ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie das Internet es ermöglicht, sehr unterschiedliche und weitgehend bisher unbekannte kreative Menschen zusammenzuführen, um etwas Neues und Außergewöhnliches zu schaffen“, sagt Gaby Poetsch. Sie freut sich, dass sie bei der Organisation der Veranstaltung auf so viel Entgegenkommen bei der Schulleitung gestoßen ist. Der Förderverein macht das Catering an dem Abend, der Kunst-Kurs sorgt dafür, dass der Veranstaltungsort schön gestaltet sein wird.

Der Erlös des Abends soll daher nach Meinung aller Beteiligten der Schule zugute kommen, insbesondere dem Aufbau der Integrativ-Arbeit.

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