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"Baldur" verbindet seit zehn Jahren Stadtteile

Lippefähre feiert Geburtstag

Die Lippefähre "Baldur" wurde am 13. Mai 2005 in Dienst gestellt. Die Einweihung fiel damals auf einen Freitag. "Doch dieser Tag hat der Fähre Glück gebracht", sagt der Betriebsmanager des Lippeverbandes, Christof Illigen.

Holsterhausen

, 13.05.2015 / Lesedauer: 2 min

Denn: "Sie ist mittlerweile zum Wahrzeichen von Dorsten geworden", freut sich Illigen, der damals als Projektleiter mit Unterstützung von Walter Schulte vom Dorstener Verkehrsverein die Fähre in Fahrt brachte.

Zwischen Ostern und Ende Oktober

Nach dem 2012 verstorbenen Heimatfreund wurde vor zwei Jahren auch der Zuweg zur nördlichen Anlegestelle "Walter Schulte Weg" benannt. Spaziergänger und Radler nutzen die Fähre des Lippeverbandes in der Saison zwischen Ostern und Ende Oktober gerne und häufig. "Wenn ich meine Mutter im Seniorenheim Maria Lindenhof besuche, nehme ich sie auch", kurbelt sich Helga Breuer mit ihrem Welsh-Terrier Ken regelmäßig rüber. Für Leichtmatrosen ist die Lippe-Fähre nicht geeignet, schließlich müssen die Arm-Muckis schon kräftig arbeiten, um per Antriebs-Kurbeltechnik die rund 70 Meter Wasserstrecke zu überwinden.

Kameraüberwachung

Bei der gestrigen Geburtstagsfahrt drehte Michael Schulte-Althoff "am Rad". Er ist der Meister des nahe gelegenen Bauhofes des Lippeverbandes, der die Fähre betreibt: "Anfangs wurden hin und wieder mal die Rettungsringe in den Fluss geworfen. Aber seitdem wir zwei Überwachungskameras installiert haben, sind die Vandalismus-Fälle deutlich zurückgegangen." Übrigens: Die Kameras waren es auch, die die Metalldiebe überführten, die vor einigen Jahren die Antriebskette der Fähre gestohlen hatten.

Der Lippeverband ist froh, dass sich die Fähre zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt hat. Auch Christian Bockamp (11) und Jan van Heyden (12) nutzen sie täglich auf ihrer Fahrt von Schermbeck zum Petrinum und zurück: "Die Fahrt über die Brücke ist zwar kürzer und schneller, sie macht aber nicht so viel Spaß", kurbeln sich die Schüler mit Begeisterung über den Fluss. Schon ‚mal zu spät zum Unterricht gekommen? "Nee, eine Fahrt dauert bei uns drei Minuten", hat Jan überprüft, "das haben wir alles in unsere Zeitplanung eingerechnet."

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