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Bauernschaften im Dorstener Norden blühen demnächst auf

Blühstreifen

Landwirte im Dorstener Norden haben sich zusammengetan und mehr als 2,5 Hektar Blühflächen bestellt, um Insekten etwas Gutes zu tun.

Dorsten

21.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Bauernschaften im Dorstener Norden blühen demnächst auf

Lembecker Landwirte haben im Dorstener Norden 2,5 Hektar Blühstreifen angelegt. © privat

Blühstreifen entlang der Felder machen nicht nur optisch eine Freude, sie sind auch ein wertvoller Lebensraum für viele Tierarten. „Insektenschutz und Artenvielfalt sind uns Landwirten im Dorstener Norden eine Herzensangelegenheit. Schließlich haben wir hier bereits seit Jahren freiwillig Blühstreifen entlang der Ackerflächen angelegt“, sagt Landwirt Bernd Lienemann, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Lembeck. „Durch die Blühstreifen haben die Insekten und Vögel mehr Lebensraum und Nahrung. Gleichzeitig bieten sie Wildtieren einen Rückzugsort.“

Bunte Mischung wird von Wildbienen bevorzugt

In der vergangenen Woche wurden viele der Blühflächen bestellt. Damit nicht jeder Landwirt einzeln die Sämaschine anbauen und losfahren muss, haben Bernd Lienemann und Hans-Jürgen Schultejann die Aussaat für zahlreiche Landwirte in Lembeck organisiert und übernommen.

Die bunten Mischungen in ihren Sämaschinen, die vor allem von Wildbienenarten bevorzugt werden, bestehen aus vielen verschiedenen Samen: Sonnen- und Ringelblumen, Borretsch, Phacelia, den verschiedensten Kleesorten, Koriander, Dill, Fenchel und Wicken.

Bauernschaften im Dorstener Norden blühen demnächst auf

Die ausgesäten Mischungen bestehen aus verschiedenen Samen und werden vor allem von Wildbienen bevorzugt. © privat

„Insgesamt haben wir eine Fläche von über 2,5 Hektar bestellt. Die Streifen haben eine Breite von drei Metern, daraus ergibt sich ein blühendes Band von über acht Kilometern Länge“, berichten die Lembecker Landwirte.

Hinzu kommen private Aktionen weiterer Landwirte. Doch was jetzt dringend gebraucht wird, damit der Einsatz der Landwirte auch von Erfolg gekrönt wird, ist Regen. Denn ohne ausreichende Niederschläge kann die Saat nicht aufgehen.

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