Baustart erst Ende 2008

05.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten Einen großen Schritt weitergekommen ist jetzt ein Großprojekt des Stromversorgers RWE Westfalen-Weser-Ems. Mit einem Investitionsvolumen von mehreren Millionen Euro soll auf einer Länge von 18 Kilometern die Hochspannungsleitung von Dorsten nach Borken mit 64 neuen Masten ausgestattet werden.

«Die umfangreichen Vorarbeiten inclusive der Umweltverträglichkeitsprüfung für das Genehmigungsverfahren sind jetzt abgeschlossen», erklärte gestern ein RWE-Sprecher. «Wir werden deshalb in der nächsten Woche einen abschließenden Genehmigungsantrag bei der Bezirksregierung stellen.»

Bis zum eigentlichen Baustart wird es dann jedoch noch geraume Zeit dauern. Erst Anfang 2008 wird mit der Genehmigung gerechnet. Ende 2008, vielleicht auch erst Anfang 2009 kann dann der Austausch der Hochspannungs-Masten beginnen. Die Arbeiten werden mindestens ein Jahr andauern.

Die 110-KV-Leitung wurde 1929 errichtet. Die Masten sind unterschiedlichen Alters, haben aber allesamt ausgedient. Schließlich sollen sich überraschende Stromausfälle wie im «Münsterländer Schneewinter», als gleich reihenweise Starkstrommasten unter der eisigen Last einknickten, nicht mehr wiederholen.

Die Hochspannungs-Leitung ist wesentlicher Bestandteil des Netzes, das rund 28 000 Haushalte im Kreis Borken und 36 000 Haushalte in Dorsten mit Strom versorgt. Auch viele Betriebe in der Region sind auf diesem Weg ans Netz angekoppelt.

«Während der Arbeiten werden jeweils Umleitungen geschaltet, so dass eine permanente Stromversorgung gewährleistet ist», versichert RWE-Sprecher Schulte-Braucks. Alle betroffenen Stromkunden werden vor dem Baustart nochmals unterrichtet. kdk

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