Nur dieser noch zugesperrte Weg wird künftig die Verbindung zwischen ZOB und Bahnhof Dorsten bilden. © Michael Klein
Bahnhofsbaustelle

Baustelle am Bahnhof: Klare Informationen vermeiden unnötigen Ärger

Mit dem Umbau für den neuen Bahnhofsvorplatz in Dorsten gehen einige Beeinträchtigungen einher. Stadt und Verkehrsbetriebe sollten es den Nutzern deshalb so unkompliziert wie möglich machen.

Schöne Riesen-Grafiken am Vorder- und Hinterausgang des Bahnhofsgebäudes künden schon sehr lange davon, wie der neue ebenerdige Bahnhofsvorplatz in Dorsten eines Tages aussehen wird. Erst jetzt aber geht es mit den Bauarbeiten und dem stadtseitigen Tunnelabriss los, in ein paar Tagen rollen die Bagger an. Endlich.

Doch für viele der Bahngäste und derjenigen, die den Tunnel als Verbindung zwischen Innenstadt und dem Stadtteil Feldmark nutzen, bedeutet dies: Sicherlich ein Jahr lang kommen auf sie zum Teil erhebliche Umwege und Einschränkungen zu. Das gilt leider auch für Menschen, die auf barrierefreie Wege angewiesen sind.

Da ist Verdruss bei Pendlern und Bürgern vorprogrammiert. Damit der Ärger nicht so groß wird, sollten Verkehrsunternehmen ihre Kunden rechtzeitig darüber informieren, dass sie sich demnächst auf längere Wege beim Umsteigen zwischen Bus und Bahn in Dorsten einzustellen haben. Noch findet sich bei den Verkehrsbetrieben dazu nämlich nichts.

Auch die Stadt kann einiges dafür tun, dass sich möglicher Unmut und die Unsicherheit bei ÖPNV-Nutzern und Bürgern in Grenzen hält – mit möglichst unkomplizierten Ausschilderungen der neuen Laufwege und mit Übersichtsplänen, die auf den ersten Blick verständlich sind. Für schöne Riesen-Grafiken am Vorder- und Hinterausgang des Bahnhofsgebäudes ist ja auch Platz und Geld da gewesen.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein