Bebauungsplan aus den 60er-Jahren soll teilweise aufgehoben werden

Öffentliche Auslegung

Die Planungen für ein Wohnprojekt in Wulfen-Barkenberg werden immer konkreter. Für dieses und andere Vorhaben muss aber zuerst ein alter Bebauungsplan teilweise aufgehoben werden.

Wulfen-Barkenberg

, 28.09.2021, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
So könnte das Gebäude für das Mehrgenerationen-Projekt Dimker Wiese einmal aussehen. Eine Voraussetzung für die Realisierung ist die teilweise Aufhebung des alten Bebauungsplans.

So könnte das Gebäude für das Mehrgenerationen-Projekt Dimker Wiese einmal aussehen. Eine Voraussetzung für die Realisierung ist die teilweise Aufhebung des alten Bebauungsplans. © Guido Bludau (A)

Beim Stadtumbau in den Jahren 2006 bis 2014 sind durch Abrissarbeiten in Wulfen-Barkenberg Freiflächen entstanden, die nun wieder neu genutzt werden sollen. Im nördlichen Bereich des Grundstücks des abgerissenen Y-Baus entlang der Dimker Allee soll beispielsweise das Mehrgenerationen-Wohnprojekt Dimker Wiese realisiert werden. Angedacht ist ein Gebäude mit 20 bis 30 Wohnungen.

Im ursprünglichen Bebauungsplan von 1966 ist eine achtgeschossige Bauweise mit 32 Wohneinheiten in diesem Gebiet zwingend vorgeschrieben. Um auch eine andere Bebauung zu ermöglichen, muss der Bebauungsplan teilweise aufgehoben werden. Der aufzuhebende Teil des Bebauungsplans umfasst das Gebiet rund um das Nahversorgungszentrum Dimker Allee/Himmelsberg.

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Der Schwerpunkt des Gebiets soll weiterhin in der Wohnnutzung liegen. Aber auch die im südöstlichen Bereich gelegenen Versorgungsstrukturen sollen gestärkt werden. Die Planunterlagen können unter www.dorsten.de/planbeteiligung eingesehen werden. Sie liegen auch vom 29. September bis zum 29. Oktober im Rathaus, Halterner Straße 5, während der Dienstzeiten zur Einsicht bereit (außerhalb der Dienstzeiten nach Vereinbarung). Persönliche Beratung und weitere Auskünfte sind nach Anmeldung unter Tel. (02362) 66 49 70 möglich.

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