Begegnung von "jung und alt"

Kirchhellen Gestern morgen fiel der Startschuss für das Künstlersymposium im Jugendkloster. Bis zum 28. Juli werden Künstler aus aller Welt dort "wirken".

08.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Folien bedecken den Boden, Pinsel und allerlei Malereiutensilien stapeln sich auf den Arbeitstischen und der Geruch frischer Farbe zieht durch die Räume des Jugend-Klosters. Pater Johannes Römelt gab am Sonntag den Startschuss zum Künstlersymposium, zu dem Künstler aus aller Welt angereist sind, um sich bei ihrer Arbeit über die Schultern blicken zu lassen.

Einige mitgebrachte Arbeiten bedecken bereits wie bunte Farbtupfer die Wände der Ateliers, in denen in den nächsten Wochen Werke rund um das Thema "jung und alt" entstehen sollen. Bereits am Dienstag war der erste Teilnehmer aus der Schweiz eingetroffen und hatte die Atmosphäre des Jugend-Klosters auf Leinwand gebannt.

In der kunstvollen Malerei hat André Sugnaux seinen eigenen Eindruck von der Kulisse des Symposiums eingefangen und folgt damit der Idee der Redemptoristen, dem Ausdruck moderner Kunst nachzuspüren.

Sensibel für die Umwelt

"Künstler reagieren sehr sensibel auf die Entwicklungen in der Gesellschaft und auf die Erfahrungen der Menschen", erläuterte Pater Römelt die Bedeutung der Kunst für die Auseinandersetzung mit Fragen des Lebens und des Glaubens.

Die Arbeiten der Künstler aus den Niederlanden und der Schweiz, aus Russland und Deutschland werden aufgrund der verschiedensten Techniken und Kunstrichtungen sehr unterschiedlich ausfallen.

Die beiden russischen Bildhauer Viktor Onechko und Leonid Kolibaba haben ihren Arbeitsplatz den räumlichen Bedürfnissen der Bildhauerei entsprechend im Freien gewählt. So begrüßte Leonid Kolibaba die kunstinteressierten Besucher im angrenzenden Waldstück, wo bereits ein riesiger Baumstamm auf seine Verwandlung wartet. Auch die Metallbildhauerin Helga Natz aus Grafenwald wird sich mit ihren ausgefallenen Objekten an der dreiwöchigen Kunstausstellung beteiligen.

Türen geöffnet

Malerei, Zeichnungen, Bildhauerei, Glas- und Objektkunst - bis zum 28. Juli wird in den Ateliers des Klosters und auch auf dem Gelände rege Betriebsamkeit herrschen. Ab zehn Uhr vormittags sind die Türen für Besucher geöffnet, denn das Symposium soll ganz im Zeichen der Begegnung stehen, eine Begegnung nicht nur der Generationen, sondern auch eine internationale Begegnung mit den Künstlern und ihren Werken. tif

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