Bei Voting-Sieg winkt Fritz Schaefer ein Stipendium

Uni Witten-Herdecke

Nach dem Abitur ein Jahr lang Zeit haben. Um die Projekte verwirklichen zu können, die einem richtig Spaß machen. Und dafür auch noch bezahlt werden. Der 18-jährige St.-Ursula-Absolvent Fritz Schaefer kann sich diesen Traum verwirklichen – vorausgesetzt, er gewinnt die öffentliche Internet-Abstimmung gegen seine beiden Mit-Konkurrenten.

Dorsten

, 03.07.2015, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei Voting-Sieg winkt Fritz Schaefer ein Stipendium

Pommes-Soko-Autor Fritz Schaefer (vorne) präsentierte mit den jugendliche Sprechern sowie Schauspieler Norbert Heisterkamp, Christian Joswig (Treffpunkt Altstadt), Barbara Feldbrugge (Regisseurin der Live-Lesung) und Schauspieler Rainer Kleinespel (der bei der Live-Lesung den Erzählerpart und eine Hauptrolle übernimmt) die neue Hörspiel-CD der erfolgreichen Kinder- und Jugendreihe.

„Es wäre schön, wenn mich möglichst viele Dorstener unterstützen würden, indem sie in den nächsten beiden Wochen ihre Stimme für mich abgeben“, sagt der Finalist für das „Pfadfinder-Stipendium“ der privaten Universität Witten-Herdecke. 700 Euro monatlich bekäme der kreative Dorstener, in der Lippestadt bekannt geworden als Erfinder der Hörspielreihe „Pommes-Soko“, sollte er am Ende die Nase vorn haben.

Ohne finanziellen Druck einer Idee nachgehen

Die Uni Witten-Herdecke will mit ihrem einjährigen Stipendium Schulabsolventen ermöglichen, vor dem eigentlichen Studium ohne finanziellen Druck einer Idee nachgehen und diese umsetzen zu können. Ein Mentor hilft den jungen Leute dabei.

Fritz Schaefer hat sich gleich mit drei Projekten beworben. Zum einen will er die Zeit nutzen, zwei weitere Folgen der erfolgreichen ehrenamtlichen Pommes-Soko-Hörspiele zu schreiben und zu produzieren. Dann will er das von seiner Tante Marion Taube für deren „Anstiftung zur Stadtentdeckung 2013“ entwickelte Zeitzeugen-Format „HörBar“ weiterführen. Und schließlich ein Jugendbuch herausbringen, „das ausnahmsweise nicht von einem Erwachsenen geschrieben wurde“, wie er betont.

Hier geht es zur Abstimmung!

Fritz Schaefer freut sich, dass er die Auswahl-Jury mit seinem spielerisch-unterhaltsamen Ansatz überzeugt hat. Ein allzu ernsthaftes Wissenschafts-Projekt wäre nicht so sein Ding gewesen. „Ich bin kein großer Tüftler oder Forscher, eigentlich bin ich noch immer ein kleiner Zuhörer und Erzähler“, bekennt er.

"Zu früh, um sich schon festzulegen"

Fritz Schaefer, ehemaliger Schülersprecher seiner Schule, möchte sich gerne ein Jahr Zeit geben. Nicht nur, um sich in Ruhe den schönen Dingen zu widmen. Sondern auch, um sich selbst zu erproben und seine Persönlichkeit reifen zu lassen, bevor er sich endgültig für ein Studienfach seiner Wahl entscheidet. „Es geht mir wie so vielen anderen G8-Absolventen“, sagt der 18-Jährige. „Mich jetzt festzulegen, erscheint mir noch etwas zu früh.“ 

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