Beliebte Wulfener Ärztin Dr. Heike Wenig ist verstorben

Ärztin und Künstlerin

Dr. Heike Wenig, Allgemeinmedizinerin, ist am Sonntag in einem Bochumer Krankenhaus verstorben. Mit ihrer Familie trauern ehemalige Patienten um die Ärztin, Künstlerin, Frau und Mutter.

Dorsten, Wulfen-Barkenberg

, 07.04.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dr. Heike Wenig vor wenigen Wochen mit ihrem treuen Begleiter Marley in ihrem Zuhause. Am Sonntag ist sie an den Folgen ihrer schweren Erkrankung gestorben.

Dr. Heike Wenig vor wenigen Wochen mit ihrem treuen Begleiter Marley in ihrem Zuhause. Am Sonntag ist sie an den Folgen ihrer schweren Erkrankung gestorben. © Laura Schulz-Gahmen (Archiv)

Voller Zuversicht war Heike Wenig, als sie sich im Februar im Gespräch mit unserer Redaktion offen über ihre schwere Krebserkrankung äußerte. Im November 2019 habe man Knochenmarkkrebs bei ihr diagnostiziert, sagte die 75-Jährige. Seitdem habe ihr Leben aus Chemotherapien und Krankenhausaufenthalten bestanden.

Beliebte Frau, Ärztin, Künstlerin und Chefin

Im Februar 2020 war sie auf dem Weg der Besserung und guter Dinge, als sie wieder zu Hause in Barkenberg war. Heike Wenig genoss als Allgemeinmedizinerin mit Praxis im Handwerkshof in Wulfen-Barkenberg einen hervorragenden Ruf bei ihren zahlreichen Patienten.

Bis zu ihrer Erkrankung war sie 44 Jahre für die Menschen in ihrem Stadtteil da. Ehemalige Praxisbegleiterinnen und Auszubildende würdigten Heike Wenig als faire und herzliche Chefin. Sie selbst sagte, als sie ihre Praxis aus Krankheitsgründen aufgeben musste: „Wir waren wie eine Familie.“

Die Mutter dreier Kinder betätigte sich privat als Malerin und Dichterin. Im Literarischen Arbeitskreis wirkte sie mit, las im Cornelia Funke Baumhaus oder bei den Frauenkulturtagen vor. Als Malerin schätzte sie die abstrakte Richtung. Ihre Bilder präsentierte sie in verschiedenen Ausstellungen in Dorsten.

Mit ihrer Familie trauern Wegbegleiter, Freunde und Bekannte um die Wulfenerin.

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