Bisher fehlt noch der Investor

23.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten Thomas Boos Noch hat das Kletterpark-Projekt, das (Foto) und Christian Schmidt bekanntlich auf dem alten Freibadgelände verwirklichen wollen, nicht die Sprosse zur Realisierungs-Reife genommen. Gar nicht weit von Dorsten zeigt aber seit kurzem "Deutschlands größter Hochseilgarten", dass diese Idee gut funktionieren kann.

Am Fuße des Gasometers in Oberhausen ist nämlich mittlerweile in den Baumwipfeln ein Freizeitpark eingerichtet worden, der sich bei jung und alt großer Beliebtheit erfreut. Sieht Thomas Boos die "Konkurrenz in spe" eher mit einem lachenden oder einem weinenden Auge? "Weder - noch", antwortet der Hervester Architekt, "wir zielen mit unserem Dorstener Projekt in erster Linie auf Besucher aus der näheren Umgebung."

Der Oberhausener Park sei erheblich größer angelegt, weil den Betreibern dort auch ein weit größeres Waldstück zur Verfügung steht. "Dafür gibt es auf dem früheren Freibad-Gelände aber eine große Wiese, die wir optimal für unseren Hochseilgarten nutzen könnten", setzt Boos auf andere Vorzüge des Dorstener Standortes.

Gespräche mit potenziellen Investoren seien bisher noch nicht zum Abschluss gekommen. "Dabei haben wir jedoch festgestellt, dass der Klettergarten durchaus großes Interesse findet, während sich die Geldgeber bisher für den BMX-Fahrradpark weniger begeistern konnten", lautet die Zwischenbilanz.

Dennoch wollen Boos und sein Partner, Landschafts-Architekt Christian Schmidt, noch nicht auf den BMX-Parks als zweites Standbein verzichten, wenn auch der Klettergarten letztlich Vorrang hätte. "Bis Ende des Jahres soll geklärt sein, ob und wie sich unser Vorhaben auf dem Freibadgelände realisieren lässt", hat sich das Initiatoren-Duo ein zeitliches Limit gesetzt. kdk

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