Bonifatiusschule wird saniert statt geschlossen

Diskussion im Ausschuss

DORSTEN Das nennt man Glück im Unglück. Weil die marode Bonifatiusschule nach dem letzten „Bibber-Winter“ mit Millionenaufwand renoviert werden muss, wird sie bei Schulschließungs-Überlegungen ausgeklammert.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 10.12.2009, 18:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bonifatiusschule wurde umfassend saniert.

Die Bonifatiusschule wurde umfassend saniert.

„Nachdem die Raumtemperatur im Januar bei 14 Grad lag und auch die Toiletten-Verhältnisse unwürdig waren, ist die Sanierung unbedingt erforderlich“, erläuterte der Bürgermeister. Die Diskussion über den Schulentwicklungsplan stehe erst bevor, so schnell werde keine Schule geschlossen. Allerdings sei wahrscheinlich, dass von fünf Grundschulen in Holsterhausen und Hervest nur vier übrig bleiben.

Dass die Bonifatius-Schule auf der sicheren Seite ist, war schnell klar. „Alle vorliegenden Zahlen deuten darauf hin, dass die Bonifatiusschule durchaus eine Zukunft haben kann“, erklärte Schuldezernent Gerhard Baumeister, „auch der Gebäudezustand ist ein wesentliches Kriterium für den Erhalt.“ Kämmerer Wolfgang Quallo merkte an, dass Konjunktur-Mittel nur für sinnvolle und dauerhafte Investitionen eingesetzt werden dürfen. Insofern ist es ein Glücksfall für die Boni-Schule, dass gerade jetzt die Konjunktur-Mittel fließen: „Sie müssen bis 2011 ausgegeben werden“, so Quallo, „bis dahin kann der Schulentwicklungsplan noch nicht fertig sein.“

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