Brandballon flog in den Garten

WULFEN Böse Überraschung für Reiner Nordmann am Pfingstsonntagmorgen: Als der Wulfener seinen Garten betrat, fand er einen Brandsatz vor. Unbekannte hatten ihn auf die Terrasse geworfen und dabei die Markise des Wulfeners beschädigt.

von Von Guido Bludau

, 12.05.2008, 11:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Reiner Nordmann mit dem Brandballon, der ein Loch in seiner Markise auf der Terrasse hinterließ.

Reiner Nordmann mit dem Brandballon, der ein Loch in seiner Markise auf der Terrasse hinterließ.

Der 47-Jährige Wulfener fand zunächst  den über einen halben Meter großen Ballon und schaute nach oben. Erst jetzt bemerkte der Hausbesitzer vom Prozessionsweg 19A ein Brandloch in der ausgefahrenen Markise.

Der Papierballon war wohl im Laufe der Nacht hier gelandet und hatte den Schaden angerichtet. Nach kurzer Recherche im Internet stellte sich heraus, dass es sich um eine Himmelslaterne handelt. Durch einen an der Öffnung befestigten Brennkörper wird die Luft, wie bei einem Heißluftballon erhitzt und lässt die Laterne aufsteigen. Der Lampion kann so über weite Strecken fliegen. Die Flugdauer soll bis zu 15 Minuten betragen.

Nicht auszudenken, was hätte passieren können

Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätte das Feuer, die Polster der Gartenmöbel direkt neben dem Haus entzündet. Da zunächst nicht nachzuvollziehen ist, wer diesen Leuchtballon hat fliegen lassen, hofft Reiner Nordmann, nicht auf den Schaden sitzen zu bleiben. Vielleicht lässt sich der Verursacher ja doch noch dazu bewegen, sich bei ihm zu melden und für den angerichteten Schaden gerade zu stehen.

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