Bus-Unfall: Es hätte noch viel schlimmer kommen können

Herzinfarkt war Todesursache

Ein Linienbus, der ein Brückengeländer durchbricht. Ein Fahrer, der im Führerhaus eingeklemmt ist und später nur noch tot geborgen werden kann. Schreckliche Bilder, die die Rettungskräfte am Mittwochabend auf der Hardtstraße sahen. Doch es hätte noch viel schlimmer kommen können.

Hardt

, 13.08.2015, 13:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt und konnte nur noch tot geborgen werden.

Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt und konnte nur noch tot geborgen werden.

Nach Erkenntnissen der Polizei war es reiner Zufall, dass zum Unfallzeitpunkt keine Fahrgäste in der Linie 296 der Vestischen (Östrich-Altendorf) saßen. "Dieser Bus befand sich auf seiner letzten Schleife, war aber noch im Linienbetrieb", bestätigte Polizeisprecher Michael Franz am Donnerstag. Ob womöglich kurz vor dem Unfall Passagiere ausgestiegen sind, ist ungewiss.

Böschung stoppte den Bus

Der 53-jährige Fahrer aus Hamminkeln war am Mittwoch um 19.54 Uhr kurz vor dem Überqueren der Königsberger Allee von der Fahrbahn abgekommen. Der Bus zertrümmerte das Brückengeländer und landete in einer Böschung. "Das hat verhindert, dass der Bus auf die Königsberger Allee gerutscht ist", sagt Feuerwehr-Sprecher Markus Terwellen. "Als die Einsatzkräfte den Fahrer befreit hatten, konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen."

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Bergung des Unfall-Busses

Nach dem Unfall eines Linienbusses, bei dem der Fahrer ums Leben kam, wurde das tonnenschwere Fahrzeug am nächsten Tag geborgen.
13.08.2015
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Mit einem Spezialkran wurde der Bus auf die Straße gehievt.© Foto: Guido Bludau
Mit einem Spezialkran wurde der Bus auf die Straße gehievt.© Foto: Guido Bludau
Der Bus hatte am Mittwochabend ein Brückengeländer durchbrochen.© Foto: Guido Bludau
Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt und konnte nur noch tot geborgen werden.© Foto: Guido Bludau
Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt und konnte nur noch tot geborgen werden.© Foto: Guido Bludau
Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt und konnte nur noch tot geborgen werden.© Foto: Guido Bludau
Die Bergung des Busses war am Vorabend wegen einbrechender Dunkelheit und den fehlenden Spezialgeräten abgebrochen worden.© Foto: Guido Bludau
Mit einem Spezialkran wurde der Bus auf die Straße gehievt.© Foto: Guido Bludau
Mit einem Spezialkran wurde der Bus auf die Straße gehievt.© Foto: Guido Bludau
Mit einem Spezialkran wurde der Bus auf die Straße gehievt.© Foto: Guido Bludau
Die Bergung des Busses war am Vorabend wegen einbrechender Dunkelheit und den fehlenden Spezialgeräten abgebrochen worden.© Foto: Guido Bludau
Die Bergung des Busses war am Vorabend wegen einbrechender Dunkelheit und den fehlenden Spezialgeräten abgebrochen worden.© Foto: Guido Bludau
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Bergung mit Spezialgeräten

Am Mittwochabend war die Bergung wegen der komplizierten Unfallsituation, der Dunkelheit und fehlenden Fachpersonals und Materials verschoben worden. Mit einem Autokran und einem LKW-Abschlepper gelang die Bergung dann am Donnerstag. Der Bus wurde von der Polizei für weitere Untersuchungen sichergestellt. Am Freitag fand die Obduktion statt: Der Busfahrer starb an einem Herzinfarkt.

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