CDU-Ehrenamtspreise für Flüchtlingshelfer und Elternverein

Neujahrsempfang

Die Flüchtlingskrise war am Sonntag das vorherrschende inhaltliche Thema beim Neujahrsempfang des Dorstener CDU-Stadtverbandes. Und so nahm es nicht wunder, dass zahlreiche in der Flüchtlingshilfe tätige Dorstener Gruppen mit einem der beiden CDU-Ehrenamtspreise ausgezeichnet wurden.

DORSTEN

, 31.01.2016, 16:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die aus Dorsten stammende Regierungs-Vizepräsidentin Dorothee Feller hielt in der Halle Nachbarschulte die Laudatio, aus gutem Grund. Denn das Land hat bei der Einrichtung der Notunterkünfte vor Ort vom Engagement der Bürger profitiert. "Ohne die freiwilligen Helfer in den Kommunen hätten wir das Ganze nicht geschafft", so Dorothee Feller, die betonte: "So war kein Flüchtling auch nur einen Tag obdachlos."

Vereine sind wichtig

Die stellvertretende Regierungspräsidentin hob eingangs die Mitwirkung der Schützen Altstadt, Feldmark und Lembeck bei der Einrichtung der jeweiligen Notunterkünfte hervor. "Da hat sich gezeigt, wie wichtig die Existenz von Vereinen für die Gemeinschaft in der Stadt ist."

Aber nicht nur die Schützenvertreter wurden zur Preisverleihung auf die Bühne gebeten. Auch das Dorstener Integrationsforum, die SKF-Kleiderkammer, die Kolpingfamilie, das Lembecker "Organisten"-Team, die Moschee am Holplatz, der Seniorenbeirat sowie katholische und evangelische Kirche wurden geehrt. Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro teilen sich das Flüchtlingshilfekonto Lembeck/Rhade sowie das Integrationsforum.

Elternverein organisiert den Offenen Ganztag

Der CDU-Ehrenamtspreis für das Lebenswerk blieb im Ortsteil Östrich und ging an eine ganze Gruppe - und zwar an den Elternverein der Wilhelm-Lehmbruck-Grundschule. Bürgermeister Tobias Stockhoff erklärte, dass die CDU mit dem 500 Euro-Preisgeld die Arbeit der Offenen Ganztagsschule dort anerkennen wolle, die der Elternkreis mit Unterstützung der Schulleiterin Heike Lippert-Knospe mit viel Kreativität und Verve betreibe.

Die Preisverleihung wäre unvollständig gewesen, hätte Stockhoff nicht auch an Stephan Reken erinnert, den in der vergangenen Woche viel zu früh verstorbenen Geschäftsführer des Modehauses Mensing, der sich in vielfältiger Art und Weise um die gemeinnützige Arbeit in Dorsten verdient gemacht hatte.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt