CDU verlangt konkrete Fakten

31.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten Bernd Schwane Eine lebhafte Diskussion über die Zukunft des Lippetors gab es am Montagabend bei einer Sondersitzung der CDU-Ratsfraktion. "Wir haben uns noch keine abschließende Meinung gebildet und wollen erst das ergänzende Gutachten zu den Auswirkungen des Neubaukonzepts abwarten", zog Fraktionsvorsitzender (Foto) eine Zwischenbilanz.

Derzeit gibt es bei den Christdemokraten noch unterschiedliche Meinungen: "Grundsätzlich ist gut, dass sich etwas tut, aber es darf nicht etwas sein, dass der Stadt mehr schadet als nutzt." Was die Projektentwickler bisher vorgelegt hätten, sei absolut zu wenig. Schwane: "Bis zum heutigen Tag liegt nichts Konkretes auf dem Tisch, die Faktenlage ist unbefriedigend. Wir brauchen handfeste Dokumente wie etwa Mietverträge, um unsere Abwägung treffen zu können."

Dazu hat die Fraktion jetzt eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit dem Projekt "Neues Lippetor-Center" intensiv beschäftigen werde. Dabei sollen auch die städtebauliche Aspekte einbezogen werden. Gutachten hätten bescheinigt, dass die Dorstener Innenstadt weitgehend intakt und der Handel vital sei - mit Ausnahme des Problembereichs Lippetor.

Daher müsse die Lösung darauf zielen, den Stadtkern weiter zu stärken und nicht zum bloßen Anhängsel eines Super-Zentrums verkümmern zu lassen. "Wir werden die Bemühungen der Investoren positiv begleiten und rechtzeitig bis spätestens Oktober unsere Entscheidung treffen", verspricht Schwane eine faire Prüfung des Konzeptes. Letztlich werde alles von dessen Tragfähigkeit abhängen. kdk

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