CDU-Vorsatz für 2010 - Wandel zur Bürgerpartei

Christdemokraten in Dorsten

DORSTEN Ständig sinkende Wahlbeteiligung, schlechtere Wahlresultate, sinkende Mitgliederzahlen - dagegen hat Tobias Stockhoff ein Konzept: Er will aus der Dorstener CDU bis 2014 eine Bürgerpartei machen.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 30.12.2009, 15:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff.

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff.

Großveranstaltungen klassischer Prägung füllten heute keinen Marktplatz mehr, wenn man nicht die allererste Riege mit Kanzlerin und populären Aufsteigern wie Minister zu Guttenberg aufbieten könne. Aber solche Termine taugten ohnehin mehr dazu, die einigen Mitglieder zu mobilisieren. Für das Ziel, aktive Bürger aus Kirchengemeinden, Vereinen und Gruppen zu einer Zusammenarbeit zum Wohle der Ortsteile zu gewinnen, müssten andere Wege beschritten werden. Maßgeschneiderte Veranstaltungen für bestimmte Zielgruppen (Landwirtschaft, Sport, Soziales) gehörten dazu. Aber auch mit Treffen wie im Heimathaus Deuten, wo die Anwohner ihre konkreten Sorgen und Vorschläge mit Partei und Stadt diskutieren können, hätten sich bewährt. Ergänzend dazu sollten regelmäßige Bürgersprechstunden inmitten der Wohngebiete angeboten werden.

Stockhoff: „Die Menschen suchen heute eher die punktuelle Zusammenarbeit zu konkreten Themen und wollen nicht mit langen Programmen gelangweilt werden.“ Wenn es dann noch gelinge, so der Christdemokrat, Austausch und Geselligkeit zu verbinden - umso besser!

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