Christoph und Christina geben sich Ehe-Versprechen

In der St.-Johannes-Kirche

Da haben sich zwei gefunden, das war für jeden Gast am Samstag (5.9.) in der Johanneskirche offensichtlich. Verliebt strahlten sich Christoph und Christina an, glücklich, sich vor Freunden und Familie den Bund fürs Leben zu versprechen.

Feldmark

, 07.09.2015, 15:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
Christoph und Christina geben sich Ehe-Versprechen

Christoph und Christina freuten sich sehr über die kleinen Überraschungen, die ihre Gäste für sie vorbereitet hatten.

Nervös war Bräutigam Christoph vor der Trauung nicht. „Sie hat ja schon gestern ‚Ja‘ gesagt“, erleichterte ihm die standesamtliche Trauung am Vortag das Warten auf seine Braut. Immer weiter füllte sich die Kirche, die Gäste fanden in den mit weißen und rosaroten Luftballons geschmückten Bänken ihren Platz. Dann wurde es ruhig vor der Tür, die Spannung stieg. „Keine Panik, bin nur ich“, sagte Christophs Trauzeuge, Bruder Sebastian, als er die Kirche betrat.

Nervöser Bräutigam

Es folgten Trauzeugin und Brautmutter. Endlich, als sogar Christoph langsam nervös zu werden schien, hatte Christina ihren großen Auftritt und schritt in ihrem Traumkleid durch den Mittelgang. Etwas schüchtern küssten sich die beiden und traten vor Kaplan Jan Finkemeier an den Altar. Er segnete die Traukerze als Zeichen der Liebe und als Erinnerung an diesen schönen Tag. Die ersten Tränen blinzelten die Braut und einige Gäste dann bei dem von einer Sängerin vorgetragenen Oasis-Lied „Wonderwall“ weg.

Ansprache von Kaplan Jan Finkemeier

In seiner Ansprache mahnte Kaplan Jan Finkemeier zu einem geduldigen Miteinander von Frau und Mann in guten und in schlechten Zeiten. Traumpaar 2015 zu sein, das sei schon etwas Besonderes. „Und wenn es nächstes Jahr den Wettbewerb ‚Erstes Ehejahr 2016‘ gibt, bewerben Sie sich ruhig. Ich bin da ganz zuversichtlich“, sagte er freundlich. Passend zu ihrem Trauspruch „Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins“ übergab er ihnen einen Herzluftballon, der die besondere Verbundenheit der beiden symbolisierte.

Dass die Liebenden von diesem Tag an für immer miteinander verbunden sein sollen, fasste die Sängern in das Lied „Dir gehört mein Herz“ von Phil Collins. Mal zart, mal kräftig klang ihre Stimme durch die Johanneskirche und rührte die Herzen der Besucher. Als Kaplan Finkemeier dann filmreif den Satz sprach. „Sie dürfen die Braut jetzt küssen“ umarmten sich Christoph und Christina glücklich, küssten sich innig – und hörten lange nicht mehr damit auf.

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