Cold Water Challenge: Wulfener Trecker war sicher

Nach tödlichem Unfall in Isselburg

Nach dem tödlichen Unfall bei der „Cold Water Challenge“ in Isselburg am Dienstagabend (29.7.) herrscht betrübte Stimmung und Entsetzen bei den Dorstener Thekenmannschaften, Clubs und Vereinen. In Wulfen hatte es erst am Abend zuvor eine ähnliche Herausforderung mit einem Trecker gegeben.

Dorsten

30.07.2014, 15:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Cold Water Challenge: Wulfener Trecker war sicher

Nach Auskunft der Thekenmannschaft "Germania Immerdicht" waren deren Trecker ausreichend "ballastiert".

„Die beiden Aktionen kann man aber nicht vergleichen. In unserem Fall war es ein Trecker mit einer Hubkraft von einer Tonne, wobei wir nur rund 500 Liter Wasser als Zuladung geladen hatten“, sagtTreckerbesitzer und Mitglied der Germania Immerdicht, Heinz Große-Erwig. „Zusätzlich war der Trecker noch im Heck ballastiert, so dass er nur zur Hälfe ausgelastet war.“ Bei dem Unglücksfall in Isselburg habe es sich hingegen um einen Teleskoplader gehandelt, bei dem der Arm mit der Schaufel und rund 2000 Liter Wasser zusätzlich noch ausgefahren worden sei. Auch die drei neu nominierten Vereine haben den Vorfall verfolgt.

„Bevor wir unser Video drehen, haben wir uns zusammengesetzt und überlegt, ob wir es überhaupt machen wollen. Aber wir haben uns dafür entschieden“, sagt ein Mitglied der „Wulfener Herzbuben“. Diese Jungs treten Mittwochabend zur „Cold Water Challenge“ an. Und weiter: „Wir wollen die Herausforderung annehmen und uns ohne Risiko nass machen.“ Auch die anderen Nominierten, wie die „Hammergarde“ und die „Hektar Meister“ treten an und nominieren weitere Teams zur Cold Water Challenge.

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