Das Atlantis steuert auf ein Rekordjahr zu

Investition im Wellnessbereich

Das Atlantis steuert auf ein Rekordjahr zu. Mehr als 400.000 Besucher haben das Freizeitbad auf Maria Lindenhof bereits besucht, der Bestwert von 416.000 Besuchern aus dem vergangenen Jahr wird sehr wahrscheinlich im Dezember geknackt.

Dorsten

, 24.11.2016, 17:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Atlantis steuert auf ein Rekordjahr zu

Wasserspaß für Jung und Alt: Das Atlantis freut sich über einen stetig steigenden Besucher-Pegel.

Das Ende der Fahnenstange ist damit auf dem Papier noch nicht erreicht. "Gebäude und Technik sind auf 500000 Besucher ausgelegt", gibt Karsten Meyer, Geschäftsführer des städtischen Bäderbetriebes zu. Meyer weiß aber auch, dass dieser theoretische Wert kaum zu erreichen ist. "Wir freuen uns schon sehr, dass wir die Spitzenmarke des letzten Jahres wohl überbieten werden. Damit ist nicht unbedingt zu rechnen gewesen."

Eigenkapital

Freuen dürfen sich auch Bürgermeister und Kämmerer. Den jährlichen Verlustausgleich von etwas über einer Millionen Euro für den Bäderbetrieb hat der Haupt- und Finanzausschuss zwar vor einer Woche erneut beschlossen, doch Meyer und seinem Team ist es zuletzt gelungen, Eigenkapital zu bilden, sodass das Bad nicht gleich baden gehen würde, wenn die Stadt den finanziellen Gürtel enger schnallen müsste. Und Spielraum für Investitionen gibt es im Atlantis auch.

So ist im Wellnessbereich vor Kurzem eine Salz-Sauna in Betrieb gegangen - "etwas völlig Neues", sagt Meyer und "relativ einzigartig". Der hohe Salzanteil in der Luft in Verbindung mit den moderaten Temperaturen von 50 bis 55 Grad garantiere "wohltuende und kreislaufschonende Entspannung".

Geplante Preiserhöhung

Mit der geplanten Preiserhöhung zum 1. Dezember hat das neue Angebot natürlich etwas zu tun, ist aber nicht der alleinige Grund, sagt der Geschäftsführer. "Wir haben seit zwölf Jahren die Eintrittspreise nicht erhöht, trotz gestiegener Personal- und Energiekosten. Das war jetzt einfach mal fällig." Das Wellness-Tagesticket kostet ab Dezember 18,50 statt 15 Euro, die Zehnerkarte 159 statt 119 Euro. "Wir haben uns auf dem Markt umgeschaut und sind überzeugt, dass wir nicht zu teuer sind."

Im Badbereich bleiben die Preise dagegen stabil, es gibt sogar einen Rabatt. Eine Anregung der Jugendredaktion der Dorstener Zeitung vor zwei Jahren hat der städtische Bäderbetrieb nun aufgegriffen und führt einen "Schüler- und Studententag" ein. Mittwochs zahlen jüngere Besucher demnach künftig zwei Euro weniger, wenn sie schwimmen oder rutschen möchten.

 

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