Die ersten Flüchtlinge wohnen im "Berken"

Altes Hotel umgebaut

Sie kommen aus Ghana, China und Algerien: Die ersten neun Flüchtlinge haben eine vorübergehende Unterkunft im ehemaligen Hotel Berken gefunden.Weitere werden in den nächsten Wochen und Monaten folgen.

17.04.2015 / Lesedauer: 2 min
Die ersten Flüchtlinge wohnen im "Berken"

20 Zimmer hat das ehemalige Hotel Berken. Hier werden in den nächsten Jahren Menschen aus Krisenregionen eine vorübergehende Bleibe finden.

Das Gebäude (20 Zimmer und Gemeinschaftsräume) an der Straße An der Molkerei war in den letzten Wochen umgebaut worden, die Stadt hat es für drei Jahre angemietet. Bis zu 55 Menschen aus Krisenregionen können im „Berken“ wohnen. Die Zimmer bietet Platz für Einzelpersonen, Paare und kleine Familien.

Hohe Fluktuation erwartet

Sozialamtsleiter Thomas Rentmeister bestätigte am Freitag, dass der Stadt derzeit „keine weiteren Flüchtlinge angekündigt“ worden sind. Er geht jedoch davon aus, dass in den Wochen weitere Menschen, die in ihrer Heimat um Leib und Leben fürchten mussten, nach Dorsten kommen. 

Sie werden im alten Hotel Berken, das im Februar an die H & T Konzeptbau aus Vreden verkauft worden war, vorübergehend leben, bis sie nach drei bis fünf Monaten „berechtigt sind, privaten Wohnraum anzumieten“, so Rentmeister. „Wir werden in dem Haus sicherlich eine hohe Fluktuation haben.“

In drei Jahren soll das ehemalige Hotel abgerissen werden und Platz machen für Wohnbebauung.

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