Gebühren in Dorsten: Das ändert sich im Jahr 2020

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Von Abfallgebühren bis zur Stadtbücherei – welche Gebühren für Dorstener Bürger sinken im neuen Jahr und welche steigen? Die Veränderungen für 2020 im Überblick.

Dorsten

, 30.12.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Deutlich mehr als bisher zahlen die Dorstener Bürger im kommenden Jahr für die Abfallbeseitigung. Die Abfallgebühren steigen 2020 um fast zwölf Prozent. So zahlt ein „Normalhaushalt“ für die Restmülltonne (120 Liter, 14-tägige Abfuhr) künftig 25,20 Euro mehr als 2019. Außerdem wird zum ersten Mal seit 2015 auch der Biomüll teurer. Er kostet künftig 62,40 Euro - 2,40 Euro mehr als bisher. Damit kostet Rest- und Biomüll für einen Normalhaushalt 306 Euro - und damit 27,60 Euro mehr als 2019.

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Abwassergebühren

Die wichtigste Gebühr, die Schmutzwassergebühr für Normalbenutzer, bleibt unverändert bei 2,22 Euro pro Kubikmeter. Leicht gesenkt wird die Gebühr für Niederschlagswasser (von 1 Euro auf 0,97 Euro). Damit wird ein Normalhaushalt (180 m³ Schmutzwasser, 100 m² versiegelte Fläche) um 3 Euro im Jahr entlastet.

Bücherei-Nutzungsgebühr

Die Bücherei-Nutzung wird für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren kostenlos. Sie erhalten einen kostenlosen Jahres-Benutzerausweis und zahlen nur noch für DVDs (1,50 Euro) und Tonie-Boxen (2 Euro). Teurer wird es dagegen für alle anderen. Schüler, Studenten, Azubis und Bufdis zwischen 16 und 30 Jahren zahlen 12 Euro. Für Erwachsene steigen die Gebühren von 20,60 auf 24 Euro und für Familien von 30 auf 36 Euro.

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Friedhofsgebühren

Aus Pietätsgründen werden die Friedhofsgebühren für verstorbene Kinder gesenkt. So werden die Grabnutzungsgebühren für eine Reihengrabstätte für Verstorbene bis zum vollendeten 5. Lebensjahr auf 250 Euro und die Bestattungsgebühr für eine Totgeburt auf 80 Euro begrenzt. Die meisten anderen Gebühren steigen leicht.

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Stadtarchiv

Kostenlos bleibt die Nutzung des Stadtarchivs, wie die neue Nutzungsordnung besagt. Lediglich für entstehende Sachkosten (etwa bei Reproduktionen) oder Sonderleistungen werden Gebühren fällig, die sich nach der Verwaltungsgebührensatzung der Stadt richten.

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