Bilder und Video: Die Heiligen Drei Könige verteilen ihren Segen in Dorsten

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Die Sternsinger sind wieder los. Die Heiligen Drei Könige verteilen ihren Segen und das trotz des Schmuddelwetters. Aber nicht alle freuen sich über die Segen bringenden Sternsinger.

Dorsten

, 03.01.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Sternsinger von St. Agatha wurden am Freitagvormittag nach dem Gottesdienst in der St.-Agatha-Kirche ausgesendet, um den Menschen ihren Segen zu bringen.

Dafür wurden auch die Kreide und die Aufkleber gesegnet. Es wurde gesungen, ein Gebet gesprochen und dann ging es auch schon los.

Für Lina Klapheck (14), Tamara Janßen (14) und Lea Witteberg (15) ist das nichts Neues mehr. Sie haben bereits jahrelange Sternsinger-Erfahrung. Die alten Hasen im Geschäft wären in diesem Jahr eigentlich sogar Betreuerinnen gewesen, die mit den Sternsingern mitgehen. Allerdings gab es eine Gruppe zu wenig und so mussten sie nicht erst lange überlegen: Sie warfen sich ihre Umhänge um und zogen durch die Straßen von Dorsten.

Viele Türen blieben am Freitagvormittag verschlossen

Am ersten Haus klingelten die drei Mädels allerdings schon vergebens, denn es öffnete niemand. Eine Erfahrung, die für die drei nichts Neues ist: „Ach, das kennen wir ja schon, so ist das halt oft“, sagte Lea Witteberg. Die 15-Jährige nahm es gelassen und ging mit den zwei anderen Königen zum nächsten Haus.

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Sternsinger-Aussendungsfeier

Die Sternsinger der St. Agatha Gemeinde zogen am Freitagvormittag, 3. Januar, durch Dorsten. Auch in der Innenstadt brachten sie die Sternsingersegen an die Türen der Wohnhäuser und der Geschäftshäuser.
03.01.2020
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Tamara Janßen, Lea Witteberg und Lina Klapheck sind eigentlich mit ihren 14 und 15 Jahren schon Betreuerinnen. Sie zogen aber aufgrund von Sternsingermangel erneut durch die Innenstadt. © Laura Schulz-Gahmen
Weihnachten ist vorbei, somit wird es Zeit für die Sternsinger den Segen in die Häuser zu bringen. © Laura Schulz-Gahmen
Eine kleine Spende für den guten Zweck ist erwünscht. © Laura Schulz-Gahmen
Auch Treppensteigen ist für die Mädels kein Problem. © Laura Schulz-Gahmen
Der Regen machte den gut gelaunten Sternsingern nichts aus.© Laura Schulz-Gahmen
Auch im Seniorenzentrum Südwall waren die Sternsinger gern gesehen.© Laura Schulz-Gahmen
Auch im Seniorenzentrum Südwall waren die Sternsinger gern gesehen.© Laura Schulz-Gahmen
Auch im Seniorenzentrum Südwall waren die Sternsinger gern gesehen.© Laura Schulz-Gahmen
Auch hier gab es eine Spende für den guten Zweck.© Laura Schulz-Gahmen
Viele Sternsinger-Gruppen bringen zur Zeit den Segen. Auch diese drei Jungs zogen fröhlich durch Dorstens Straßen. © Laura Schulz-Gahmen
Weihnachten ist vorbei, somit wird es Zeit, die Sterne aus der Innenstadt zu entfernen und für die Sternsinger wird es zeit den Segen in die Häuser zu bringen. © Laura Schulz-Gahmen
Singend laufen die Sternsinger die Treppen hoch.© Laura Schulz-Gahmen
Auch in der Apotheke darf der Sternsingersegen nicht fehlen.© Laura Schulz-Gahmen
Manchmal dauert es ein bisschen bis Platz für den Segen gefunden ist.© Laura Schulz-Gahmen
Aber nicht überall waren die Segensbringer erwünscht.© Laura Schulz-Gahmen
Die Sternsinger der St. Agatha Gemeinde sammeln Spenden für den Libanon.© Laura Schulz-Gahmen

Dort hatten sie mehr Glück. Singend stiegen sie die Treppe hoch und brachten den Segen über der Wohnungstür an. Zum Dank gab es eine kleine Spende für den guten Zweck und auch etwas Schokolade für die Sternsinger.

Sternsinger sind nicht überall willkomen

Einige Menschen liefen in der Innenstadt zu dem Mädelstrupp und fragten, ob sie den Aufkleber mit dem Segen auch jetzt mitnehmen durften, weil sie nicht zu Hause waren, und ließen dafür eine Spende da.

Viele lächelten den Heiligen Drei Königen zu und wünschten alles Gute für ihre „Reise“. Doch bei einigen war der Segen der Sternsinger auch unerwünscht. Auf die Frage, ob die Sternsinger wilkommen seien, wurde sogar stumpf mit einem „Nö“ geantwortet.

Ältere Mitmenschen freuten sich besonders

Ganz anders sah es hingegen im Seniorenheim Südwall aus. Hier freuten sich die älteren Menschen über die Abwechslung und den Gesang. „Stern über Bethlehem“ war hier besonders erwünscht, denn das konnten einige Bewohner mitsingen.

Auch in einigen Geschäften wurden die Heiligen Drei Könige herzlich empfangen und nicht ohne eine Spende ziehen gelassen.

Sternsingergruppe passte sich dem Publikum an

Aber wer glaubt, die Mädels hätten vor jeder Wohnungstür das selbe Lied gesungen, der irrt sich. Sie hatten gleich mehrere Lieder in petto und variierten immer hin und her. Auch waren Kaspar, Melchior und Balthasar nicht immer dieselben. Die Mädelstruppe hatte sich so gut vorbereitet, dass quasi jeder Satz saß, auch die Sätze der jeweils anderen.

Zur Stärkung der Heiligen Drei Könige

Wer den ganzen Tag durch den Regen läuft, der braucht natürlich auch Kraft. Die schöpften die Sternsinger nicht nur aus dem gemeinsamen Mittagessen, sondern auch durch Gaben freundlicher Menschen. In einer Bäckerei erhielten die Mädels zur Stärkung frische Quarkbällchen.

Bei wem die Sternsinger am Freitag noch nicht gewesen sind, der braucht keine Angst haben, denn die Heiligen Drei Könige verteilen ihren Segen am Freitag und am Samstag jeweils bis rund 18 Uhr.

Am Sonntag findet der Dank-Gottestdienst in der St.-Agatha-Kirche statt, dort werden alle gesammelten Süßigkeiten gerecht unter allen Sternsingern aufgeteilt. Auch dieSpenden, die dem Frieden im Libanon und weltweit zugute kommen, werden dann gezählt.

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