Unsere Aktion für die Heldinnen und Helden der Corona-Krise in Dorsten

„Wir sagen danke“

Sie arbeiten, während alle anderen zuhause bleiben - und sind für uns die Heldinnen und Helden der Krise. Wir haben fünf von ihnen fotografiert und laden Sie ein, ebenfalls „Danke“ zu sagen.

Dorsten

, 25.03.2020, 07:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Svenja Haunert (31) arbeitet in der Wulfener Filiale der Bäckerei Sanders.

Svenja Haunert (31) arbeitet in der Wulfener Filiale der Bäckerei Sanders. Sie hat hier die Filialleitung inne und muss derzeit neben ihrer eigentlichen Arbeit viel organisieren. „Der Café-Betrieb und viele Lieferungen an große Kunden fallen derzeit weg. Da wir ja nur noch außer Haus verkaufen dürfen, brauchen wir auch weniger Personal. So werden wir die Öffnungszeiten zum Beispiel am Wochenende wahrscheinlich einschränken. Wichtig für mich ist es, zu versuchen, Kurzarbeit zu verhindern. Mitarbeiter ziehen jetzt ihren Urlaub vor oder bleiben zu Hause.“ © Guido Bludau

Unsere Städte und Gemeinden laufen auf Notbetrieb. Wer vernünftig ist, bleibt zu Hause. Doch nicht alle können zu Hause bleiben, denn wir müssen weiter einkaufen, zum Arzt gehen, Medikamente besorgen oder tanken. Die Heldinnen und Helden der Corona-Pandemie sind Menschen, die vor Ort das Leben weiter möglich machen.

Jene Männer und Frauen, die in Krankenhäusern, Apotheken oder an den Supermarkt-Kassen arbeiten, damit unsere Grundversorgung gesichert ist. Homeoffice geht hier nicht. Für diese Menschen ist harte Arbeit mit Kunden-Kontakt im Dienste der Gemeinschaft der beschwerliche Alltag.

Dafür wollen wir herzlich DANKE! sagen. Wir haben für Sie stellvertretend für viele Heldinnen und Helden der Krise fünf Menschen fotografiert, bei denen wir uns bedanken möchten.

Ramona Heppner-Tyburski (41 Jahre) ist die Leiterin der städtischen Kindertagesstätte Am Kreskenhof in Holsterhausen. In diesen Zeiten ist sie als Leiterin und mit einer weiteren Mitarbeiterin trotz Schließung täglich da, um notfalls Kinder zu betreuen, wenn Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. „Zurzeit erstellen wir unter anderem täglich ein Video für die Kids, das dann per WhatsApp an alle verschickt wird. Beispielsweise mit Anregungen zum Basteln oder mit einer vorgelesenen Geschichte

Ramona Heppner-Tyburski (41) ist die Leiterin der städtischen Kindertagesstätte Am Kreskenhof in Holsterhausen. In diesen Zeiten ist sie als Leiterin und mit einer weiteren Mitarbeiterin trotz Schließung täglich da, um notfalls Kinder zu betreuen, wenn Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. „Zurzeit erstellen wir unter anderem täglich ein Video für die Kids, das dann per WhatsApp an alle verschickt wird. Beispielsweise mit Anregungen zum Basteln oder mit einer vorgelesenen Geschichte“, sagt Ramona Heppner-Tyburski. © Guido Bludau

Anna Belhustede (26 Jahre) ist Pharmazeutisch-Technische Assistentin (PTA) und arbeitet in der Marktapotheke in Wulfen-Barkenberg. Für das Betreten der Apotheke gibt es jetzt klare Regeln und neue Laufwege, um den Abstand einzuhalten. Zwischen der Bedientheke und dem Kunden gibt es große Plexiglasscheiben als Schutz für beide Seiten. „Derzeit tragen wir Einweghandschuhe und beraten sehr viel zum Thema Corona. Wir können älteren Menschen derzeit wirklich nur dazu raten, zu Hause zu bleiben. Wir h

Anna Belhustede (26) ist Pharmazeutisch Technische Assistentin (PTA) und arbeitet in der Marktapotheke in Wulfen-Barkenberg. Für das Betreten der Apotheke gibt es jetzt klare Regeln und neue Laufwege, um den Abstand einzuhalten. Zwischen der Bedientheke und dem Kunden gibt es große Plexiglasscheiben als Schutz für beide Seiten. „Derzeit tragen wir Einweghandschuhe und beraten sehr viel zum Thema Corona. Wir können älteren Menschen derzeit wirklich nur dazu raten, zu Hause zu bleiben. Wir haben aber einen Botendienst.“ © Guido Bludau

Christian Behle (52) ist Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt. Er und seine Kollegen sind nun auch dafür zuständig zu kontrollieren, dass die neuen Corona-Auflagen auch so eingehalten und umgesetzt werden. „Wir achten nun verstärkt darauf, dass beispielsweise die Gastronomen ihre Vorschriften einhalten oder dass es keine Ansammlungen von Gruppen an öffentlichen Orten gibt. Dies funktioniert im Großen und Ganzen auch sehr gut. Leider gibt es hier aber ein paar Ausnahmen, die es zunächst nicht einsehen wollen. Dafür braucht man dann viel Fingerspitzengefühl, um die Situation sachlich zu klären. Die Rückmeldungen, die wir von den Menschen bekommen, sind aber durchweg positiv“, sagt Christian Behle.

Christian Behle (52) ist Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt. Er und seine Kollegen sind nun auch dafür zuständig zu kontrollieren, dass die neuen Corona-Auflagen auch so eingehalten und umgesetzt werden. „Wir achten nun verstärkt darauf, dass beispielsweise die Gastronomen ihre Vorschriften einhalten oder dass es keine Ansammlungen von Gruppen an öffentlichen Orten gibt. Dies funktioniert im Großen und Ganzen auch sehr gut. Leider gibt es hier aber ein paar Ausnahmen, die es zunächst nicht einsehen wollen. Dafür braucht man dann viel Fingerspitzengefühl, um die Situation sachlich zu klären. Die Rückmeldungen, die wir von den Menschen bekommen, sind aber durchweg positiv“, sagt Christian Behle. © Guido Bludau

Theresa Sprenger (25) ist examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin und arbeitet nun schon seit gut anderthalb Jahren in der Notaufnahme des St.-Elisabeth-Krankenhauses. Wie in allen Krankenhäusern wurden auch hier die Hygiene-Maßnahmen verschärft. „Die neuen Auflagen nehmen natürlich mehr Zeit in Anspruch, aber es ist sehr wichtig, diese auch so umzusetzen. So dürfen unter anderem nun auch keine Angehörigen mehr mit in die Behandlungszimmer. Ich glaube aber schon, dass sich die Menschen jetzt genauer überlegen, wann und womit sie in die Notaufnahme des Krankenhauses kommen. Dies ist auch gut so“, sagt Theresa Sprenger.

Theresa Sprenger (25) ist examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin und arbeitet nun schon seit gut anderthalb Jahren in der Notaufnahme des St.-Elisabeth-Krankenhauses. Wie in allen Krankenhäusern wurden auch hier die Hygiene-Maßnahmen verschärft. „Die neuen Auflagen nehmen natürlich mehr Zeit in Anspruch, aber es ist sehr wichtig, diese auch so umzusetzen. So dürfen unter anderem nun auch keine Angehörigen mehr mit in die Behandlungszimmer. Ich glaube aber schon, dass sich die Menschen jetzt genauer überlegen, wann und womit sie in die Notaufnahme des Krankenhauses kommen. Dies ist auch gut so“, sagt Theresa Sprenger. © Guido Bludu

Wenn Sie sich auch bedanken möchten, können Sie das auf unserer Webseite tun. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail mit dem Betreff „Danke“.
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