Die Texte zu den Weihnachtsliedern der Dorstener Zeitung

Zum Mitsingen!

Vier bekannte Weihnachtslieder hat Sportredakteur Andreas Leistner umgedichtet. Wer mitsingen möchte: Hier gibt es die Liedtexte.

24.12.2011, 00:01 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oh, das stinkt zum Himmel, Oh, das stinkt zum Himmel. Zur Schwaden bringenden Abendzeit. Keiner ist’s gewesen Stinkt wie beim Verwesen. Freuet Euch, freuet Euch, Ihr Anwohner 

Ich träum von einer grünen Welle, wenn ich durch Dorsten Auto fahr. Käm von einer Stelle Zur andern schnelle, doch das ist leider ja nicht wahr. Ich frag mich, wer das so geplant hat. Ob der wohl selber auch hier wohnt. Ob er glaubt, dass fünfmal Rot bei vier Ampeln Tatsächlich Fahrernerven schont. Ich träum von einer grünen Welle Von der Arbeit bis zur Wohnungstür. Doch das wird wohl nie was und Auto-Fahrspaß Das gibt’s vielleicht woanders – nur nicht hier.

Alle Jahre wieder wächst die Schuldenlast, bis du als Kommune nichts mehr übrig hast. Land will dir was geben, Bund nimmt’s wieder weg. Und das ganze Sparen hat fast keinen Zweck. Freiwillige Leistung’n streich aus deinem Kopf. Sicherungskommune, bist ein armer Tropf. Schulen müssen weichen, Sport gibt’s bald nicht mehr. Und auch die Kultur macht bei uns bald nichts mehr her. Trotzdem gibt’s ne Brücke für die wilden Tier’ Und der brave Bürger wird zum wilden Stier. Wird ja alles besser, wenn man’s Richt’ge wählt. Glaubst du ja wohl selbst nicht, das ist es ja, was quält. Alle diese Sorgen pass’n auf keine Kuh. Jetzt ist erst mal Weihnacht, Friede und auch Ruh. 

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