Die Vergänglichkeit des Lebens

Wulfen Der Tanz um die Vergänglichkeit des Lebens hat viele Ausdrucksformen.

29.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Schweizer Arthur Honegger gehört zu den Komponisten, die das mittelalterliche Motiv in eine musikalische Form übertrugen. Seine Kantate Totentanz basiert auf einem Text des französischen Dichters Paul Claudel und bildet (in deutscher Sprache) den diesjährigen Schwerpunkt der 13. Wulfener Musikwoche.

Seit Samstag setzen sich die Teilnehmer in täglichen Proben mit Honeggers Stück und dem Motiv des Totentanzes auseinander. Der Ferienkurs für Chormusik unter der Leitung des Essener Domkantors Wolfgang Endrös hat auch in diesem Jahr wieder großen Anklang gefunden. Der Workshop verbucht über 80 Anmeldungen, mitunter legten die Teilnehmer sogar sehr lange Wegstrecken zurück. Ein Zeichen für die mittlerweile ausgeprägte überregionale Resonanz des Wulfener Projekts.

Bis zum Abschlusskonzert am 4. August um 20.00 Uhr in der Wulfener St. Barbara Kirche wollen die Teilnehmer gemeinsam mit Wolfgang Endrös und Stimmbildnerin Stefanie Rodriguez den Totentanz einstudieren.

Unterstützt wird der Projektchor bei der Aufführung auch in diesem Jahr wieder von der Russischen Kammerphilharmonie. Im Gespräch mit dem Publikum plant Chorleiter Endrös ebenfalls, die Hintergründe zu Komponist und Werk im Vorfeld des Konzerts näher zu erläutern.

Auf dem Weg zum Abschlusskonzert werden sich die Teilnehmer täglich abends zur Probe des großen Chors zusammenfinden.

Ein kleinerer Chor kommt schon am frühen Nachmittag zusammen, um Ausschnitte aus anderen Werken zum Thema "Totentanz" einzustudieren. Während der Vormittagsproben stehen dann Tonübungen auf dem Programm.

Freiwillige Helfer

Den Auftakt der einwöchigen Veranstaltung bildete ein gemeinsames Kaffeetrinken am Samstagnachmittag, bei der auch Kulturbüro-Leiter Klaus Schmidt einige Grußworte an die Teilnehmer richtete. Anschließend begannen die Proben im Pfarrsaal der St. Barbara Gemeinde.

Wie jedes Jahr lebt die Veranstaltung vor allem von der Tatkraft und Unterstützung durch die vielen freiwilligen Helfer.

So stellen die Mitglieder des Trägervereins auch diesmal beispielsweise den Teilnehmern private Unterkünfte zur Verfügung. EK

Lesen Sie jetzt