Die Verkehrslage hat sich entspannt

Baustelle an den Mercaden

Nach vielen Beschwerden von Autofahrern hat die Stadtverwaltung reagiert. Durch "Veränderungen in der Verkehrsführung" hat sich die Lage auf der Borkener Straße deutlich entspannt.

Dorsten

, 04.11.2016, 16:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Verkehrslage hat sich entspannt

Am Donnerstag staute sich der Verkehr, am Freitag hatte sich die Lage entspannt.

In Höhe der Mercaden wird bekanntlich in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßen-NRW die Fahrbahn verbreitert, um eine zusätzliche Ladezone einrichten zu können. „Mit einer neuen Markierung kann der Verkehr nun auf der Brücke zeitweise über zwei Spuren geführt werden“, sagte der stellvertretende Stadtsprecher Ludger Böhne am Freitag, „eine geradeaus und eine für Geradeausverkehr und Rechtsabbieger in Richtung Westwall.“

Teilweise einspurig

Allerdings werde zum Schutz der Arbeiter in der Baustelle teilweise eine einspurige Führung erforderlich sein. Zwar besteht weiterhin das einspurige Nadelöhr am provisorischen Fußgängerüberweg vor der Brücke. „Die zusätzliche Aufstellfläche durch die zwei Spuren dahinter lässt den Verkehr jetzt allerdings schneller abfließen“, so Böhne. Der Rückstau fiel seinen Angaben zu Folge bereits am Freitagmorgen deutlich kürzer aus im Vergleich zum ersten Bautag.

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Diese Verkehrsführung soll zunächst bis zum Abschluss der Arbeiten auf der linken Spur am nächsten Mittwoch beibehalten werden. „Wenn die Baustelle danach auf die rechte Seite wandert, muss wieder mit stärkeren Verkehrsbehinderungen gerechnet werden“, ahnt der Stadtsprecher. Die Stadt sei bemüht, die Störungen so gering wie möglich zu halten, und wird „den Verkehrsfluss weiterhin beobachten, wenn möglich eingreifen und optimieren“. Allerdings seien die Lippe- und Kanalbrücke das empfindlichste Nadelöhr im Dorstener Verkehrssystem. „Eine Baustelle ganz ohne Störungen ist hier unmöglich“, betont Böhne.

In der neuen Ladezone wird der motorisierte Lieferverkehr den Geh- und Radweg nicht überqueren, betont die Stadtverwaltung. „Durch die Verbreiterung der Fahrbahn wird lediglich neben der Rechtsabbiegespur eine Art Parkstreifen geschaffen.“ Die Waren werden dann „zu Fuß“ über den Geh- und Radweg zur neu eingebauten Tür in die Mercaden transportiert.

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